So könnte Ihr Konkurrent Ihnen bei Google schaden
Es wird wohl kaum jemand bestreiten, dass eine gute Position bei Suchmaschinen a la Google & Co heute zu den wichtigsten Faktoren zählt, will man erfolgreich im Internet präsent sein. Daher haben Sie vielleicht bereits viel Zeit, Know-How und Mühe in die Optimierung Ihrer Website gesteckt (falls nicht: unser Seminar "Suchmaschinen-Optimierung" verrät Ihnen alle Grundlagen).
Doch leider könnten Ihre Bemühungen durch böse Konkurrenten vereitelt werden, denn es gibt einige Möglichkeiten, wie ein Konkurrent Ihnen schaden könnte:
AdWords mit Ihren Marken: Das ist trivial: Ein Konkurrent könnte einfach AdWords-Kampagnen schalten, wobei insbesondere in den Suchbegriffen Ihr Firmen- bzw. Ihre Markennamen definiert wurden. Damit erscheint jedes Mal, wenn jemand nach Ihren Produkten sucht, vielleicht die Anzeige Ihres Konkurrenten - und ein Klick später ist der User vielleicht bereits Kunde Ihres Mitbewerbs. Das ist zwar in den meisten europäischen Staaten illegal und verstösst außerdem gegen die Nutzungsbedingungen von Google AdWords -- doch Sie müssen diesen Mißbrauch erst mal entdecken und entsprechend vorgehen.
Suchmaschinen-Spam in Ihrem Namen: Das ist schon eine sehr perfide Variante: Ein Konkurrent könnte Ihre Website auf Linkfarmen eintragen lassen (die entsprechenden "Anbieter" findet man ja jeden Tag in seiner Spam-Box). Da Google & Co solche Linkfarmen oft erkennen und alle Sites, die darauf eingetragen sind, bestrafen (das kann bis zu einer Entfernung aus dem Index gehen), kann ein Mitbewerber so indirekt die Position Ihrer Website beeinflussen. Das Blöde dabei ist: Sie können relativ wenig dagegen tun.
Unser Tipp: Beobachten Sie in regelmässigen Abständen, welche Sites auf Sie verlinken. Wenn Sie dabei entdecken, dass ein Link auf Ihre Website nicht auf einer von Ihnen gewünschten Site erfolgt, verlangen Sie die Entfernung und melden Sie Google den Missbrauch.
Verpfeifen Ihrer illegalen Tricks: Wenn Sie ein aufmerksamer Leser unseres Blogs sind, wissen Sie, dass wir starke Verfechter von ausschließlich erlaubten Tricks zur Suchmaschinen-Optimierung sind. Illegale Tricks verschaffen vielleicht einen kurzfristigen Vorteil, bergen langfristig aber ein hohes Risiko - prominente Beispiele (Stichwort: BMW) gibt es ja genug.
Wenn Sie dennoch mit unerlaubten Tricks arbeiten (zB wird dem Google-Spider eine Site mit anderen Inhalten präsentiert als den menschlichen Besuchern - das nennt man "Cloaking"), müssen Sie damit rechnen, dass ein Konkurrent davon Wind bekommt - und Google & Co entsprechend informiert. Da kann es dann leicht passieren, dass Ihre Website schneller aus dem Index fliegt als Sie drei Mal "Suchmaschinen-Optimierung" sagen können.
Fazit: Die vermutlich beste (langfristige) Strategie ist es, Suchmaschinen-Optimierung "sauber" zu betreiben und in professionelle Hände zu geben. Dazu gehört auch die regelmäßige Überprüfung der aktuellen Position. Nur so wird Ihre Website wirklich gut in Google & Co gefunden werden - und bleibt das hoffentlich auch.








