Web-Marketing

Kreation: "gut", Umsetzung: "nicht genügend" - ein Fallbeispiel

   [Web-Marketing]

Banner von Media1Diese Woche stieß ich auf einen Banner auf horizont.at, der es schaffte, meine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen:

Er gab vor zu wissen, welche Sites ich zuletzt besucht hätte. (siehe Abb. rechts)

Da ich aktuell viele Remarketing-Kampagnen durchführe, interessiert mich das naturgemäß.

Die Liste der Sites im Banner könnten tatsächlich in meiner History zu finden sein, allerdings sind es nicht die meist- oder zuletzt-besuchten - aber ok...

Zwischenbilanz

Bis hierher würde ich also folgende Noten vergeben:

- Targeting: sehr gut (1)
- Kreation: gut (2)

Diese beiden Faktoren haben mich zu einem besonderen Schritt veranlasst: Ich habe geklickt!

Was würden Sie jetzt erwarten?

Wo sollte ich hingelangen?

Und wo bin ich tatsächlich gelandet?

Google und IAB Europe präsentieren neues Researchtool

   [Web-Marketing]

Der Verein zur Förderung der Online-Werbung und der Suchmaschinengigant bündeln ihre Kräfte und starten mit dem Consumer Commerce Barometer. Das kostenlose Auswertungstool dient Agenturen und Werbetreibenden, die nun auf Daten über das Konsumverhalten in 25 Ländern und 36 Produktkategorien zugreifen können.

Wie viele Jugendliche aus Norwegen kaufen online Kleidung?
Wie viel Prozent der portugiesischen Männer buchen ihren Urlaub im Internet?
All diese Fragen beantwortet nun das Consumer Commerce Barometer. Es gibt Aufschluss darüber, wie Konsumenten im Internet recherchieren, welche Kaufabsichten sie haben und welche Rolle das Internet im Kaufprozess spielt. Neben demografischen Daten wie Geschlecht und Alter werden auch verschiedene Produktsegmente und Branchen gegenüber gestellt.

Die von TNSInfratest zur Verfügung gestellten Daten wurden mittels 2000 repräsentativen Online-Umfragen in jedem Teilnehmerland generiert und sollen jedes Jahr aktualisiert werden. Henry Eccles, Produkt Marketing Manager von Google Europe, freut sich über dieses neue Tool: “Bisher basierten alle Informationen um das Verbraucherverhalten entweder auf Rätselraten bzw. wurden von Dritten teuer zugekauft.� Jetzt können Agenturen und Werbetreibende mit wenigen Klicks herausfinden wie ihre Consumer ticken. Das ermöglicht nicht nur einen effizienterer Umgang mit dem Marketing Budget, sondern auch das Fokussieren der Ressourcen.

Das Beispiel Shoppingverhalten der 35 – 54 jährigen Österreicher unter die Lupe genommen:

Das Beispiel Shoppingverhalten Österreich versus Deutschland:

Ein Vergleich zwischen Österreich und Deutschland in der Zielgruppe 14 – 34 Jahre zeigt, dass das Internet im Kaufprozess in Deutschland einen deutlich höheren Stellenwert einnimmt als in Österreich. Interessant ist der vergleichsweise hohe Anteil an männlichen österreichischen Katalogkäufern.

Hier gehts zum Tool www.consumerbarometer.eu!

EA Sports: So antwortet man auf einen Fehler!

   [Web-Marketing | lustig & traurig]

Tiger Woods kann über das Wasser gehen?Paul Kubin, einer der wirklich netten Teilnehmer des letzten Online-Marketing Lehrgangs, hat uns auf dieses wirklich gelungene Beispiel aufmerksam gemacht:

Der Hintergrund ist einfach: EA Sports ist Hersteller eines Golf-Spiels; Zufällig hat ein Spieler jedoch in dem Spiel einen Fehler entdeckt und im Spiel den (virtuellen) Tiger Woods dazu gebracht, einen Golfball mitten in einem Teich zu spielen. So weit, so peinlich.

Doch EA Sports reagierte brilliant auf das Problem und brachte eine absolut geniale Antwort auf Youtube heraus. Die Pointe wollen wir nicht verraten - das sollten Sie sich nicht entgehen lassen!

Wenn Sie sich den Film angesehen haben, werfen Sie mal einen Blick auf die Anzahl der Downloads. Über 5 Millionen. Fazit: Wenn man versteht, wie die neuen Medien funktionieren, kann man mit einem Augenzwinkern aus einem Problem einen Erfolg machen. Großartig!

K-Fee - genialer Werbefilm mit großem Viral-Effekt

   [Web-Marketing | lustig & traurig]

K-Free wird Ihre Aufmerksamkeit gewinnen. Garantiert.20 Sekunden genügen. Es beginnt mit einer stimmigen wunderschönen Landschaft, durch die beschaulich ein Auto kurvt. Und es endet mit -- das sehen Sie am besten selbst.

So viel sei jedoch verraten: Das Ende passt grenzgenial zu dem Produkt. Und sorgt dafür, dass der Werbefilm weit über 9 Millionen Mal per E-Mail verbreitet wurde - von der Verbreitung via Youtube ganz zu schweigen.

Unser Tipp: Gemütlich hinsetzen, Ton auf "laut" stellen und ansehen!

Personalisierte Online-Werbeformen

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Eine interessante Studie über personalisierte Werbung und die Reaktion der User wurde kürzlich veröffentlicht und von vielen Medien falsch interpretiert!

Das Fazit: Es macht Sinn, wenn es gut eingesetzt wird!

Hier die Details:
Produktempfehlungen werden auf das Kaufverhalten der Shop-Besucher abgestimmt oder Kampagnen werden auf die Interessen der Website-Besucher angepasst. Durch Cookis und Remarketing werden personalisierte Werbeformen im Internet möglich. Doch kommt dies gut bei den Internet-User an? Nehmen Web-Besucher überhaupt personalisierte Werbung wahr?

Mittels der W3B-Studie wurden rund 120.000 deutschsprachige Internet-User getestet, ob sie diese personalisierte Werbung und Produktempfehlungen bemerken. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass zwei Drittel durchaus personalisierte Werbeformen wahrnehmen.

Weiters erhob die Studie, wie Internet-User über die personalisierten Werbeformen denken...

Landingpage Optimierung - ein Case

   [Web-Marketing]

Landingpage Optimierung, Beispiel der definierten TestelementeEin schönes Beispiel wie Landingpages optimiert werden können und wie sehr es sich auszahlt zeigt dieser Case von der Volksbank:

Dabei wurden drei Test-Elemente definiert:
_ der Header
_ die Formular-Einleitung
_ der Submit-Button

Für jedes der Elemente wurden dabei zufällig drei Varianten ausgespielt, sodass in Summe 27 unterschiedliche Seitenvarianten getestet wurden. Der Vorteil dieses sogenannten Multivariaten Tests (im Vergleich zum A/B-Test) ist, dass nicht die beste Version jedes einzelnen Testelements ermittelt wird, sondern die beste Gesamtkonfiguration. (Der Unterschied ist, dass im A/B-Test z.B. ein anderer Header gewinnen könnte, der aber in der Gesamtoptimierung gar nicht der beste ist. Das liegt darin, dass hier Korrelationen zwischen den Elementen mit berücksichtigt werden.)

Der Erfolg: 3x soviele Anfragen!

Durch die Ermittlung der besten Landingpage für diese Kampagne konnte die Anfrage-Rate verdreifacht werden. D.h. durch den Einsatz des Tests verdreifacht sich die Effizienz der Kampagne, die Kosten je Anfragen sinken auf ein Drittel. Dass sich der Mehraufwand für diese Optimierung mehr als gerechnet hat, steht damit außer Frage...

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