Die Zukunft der künstlichen Intelligenz

24.04.2017 - Gastblogger

Apples „Siri“ war der Startschuss in eine neue Ära. Eine Künstliche Intelligenz (K.I.) als persönliche Assistentin, die auf Fragen des Nutzers mehr oder weniger sinnvolle Antworten liefert oder Kommandos ausführt, die sonst eine manuelle Eingabe erfordern.

 

Mittels Machine Learning verbessert sich K.I. Software wie Siri von Tag zu Tag und die persönlichen Assistenten werden im wahrsten Sinne des Wortes persönlicher und intelligenter.

 

Futurist Stewart Brand liegt goldrichtig, wenn er sagt: „We are gaining superpowers, so we better get good at using them.“

 

Künstliche Intelligenz ist längst allgegenwärtig

Jeder von uns ist wissentlich oder unwissentlich schon mit künstlicher Intelligenz in Berührung gekommen. Sei es die Dating App auf dem Handy, oder die Nutzer spezifischen Vorschläge auf einer x-beliebigen Seite im Internet, oder die auf unsere zuletzt angesehenen Artikel individuell abgestimmten Werbebanner, die uns beim Surfen im Web eingeblendet werden.

 

Inzwischen sind mehrere Assistenten auf den Markt gekommen, die Siri teilweise überlegen sind, wie z.B. Google Assistant, Amazon Echo, Cortana oder Bixby.  So ist es mit Google Assistant beispielsweise möglich, eine faktenbasierte Konversation zu führen; Bixby begreift Zusammenhänge und Alexa hilft nicht nur beim Shopping, sondern in vielen anderen Lebensbereichen.

 

Und mehr noch. In Verbindung mit Smart Home Anwendungen kann ein persönlicher Assistent sogar den Kühlschrank, die Beleuchtung oder eine Waschmaschine steuern.

 

Künstliche Intelligenz läutet eine neue Ära ein

Fortschritte können sich aber nur dann zeigen, wenn man aus Gelegenheiten Gewohnheiten macht. Insofern verhält sich die Maschine aktuell wir ein kleines Kind: Je öfter ich mich mit ihm auseinandersetze, desto besser und mehr lernt es.

 

Die Tech-Giganten haben also vorgelegt und es liegt nun uns Endverbrauchern, die uns gegebenen Möglichkeiten als Bereicherung zu verstehen.

 

Künstliche Intelligenz ist „the next big thing“: Sie kann für jede Industrie entsprechend angepasst werden und sich selbständig weiterentwickeln. Mit ihr wurde uns ein Werkzeug in die Hände gegeben, das es so in der Menschheitsgeschichte noch nie gab.

 

Nachdem wir die staubige Vorstellung einer K.I. in Form eines Roboters abgeschüttelt haben, können wir darauf spekulieren, dass uns unser Smartphone nicht mehr nur die unpersönliche Frage: „Was kann ich für dich tun?“ stellen wird.

 

Man kann durchaus damit rechnen, dass in naher Zukunft die K.I. emotionaler reagiert und uns mit einer Frage wie: „Guten Morgen, Michael. Du klingst traurig heute. Wie kann ich dich aufmuntern?“ überraschen wird.

 

Der Film „Her“ ist hierzu visionär und gibt uns einen Vorgeschmack darauf, was schon in Kürze möglich sein wird. „Her“ beschreibt die Beziehung zwischen einem Mann und seiner persönlichen Assistentin, einer Software, die auch auf seine Gefühle eingeht. Die Künstliche Intelligenz kann also durch die Intonation der Stimme erkennen, wie es einem gerade geht.

 

Heute Science Fiction – morgen Realität

Was heute noch nach Science Fiction klingt, wird bald Realität sein. Superphones erwarten uns, welche durch leistungsstärkere Prozessoren auch offline zu dem im Stande sind, wofür man bisher eine Internetverbindung benötigt hat und zwar dadurch, dass alle Daten bereits auf dem Endgerät gespeichert sind.

 

Auch der Akku soll bald nicht mehr jeden Abend nach Strom schreien. MIT Forscher arbeiten bereits daran, Niedrigenergie-Chips zu entwickeln, welche zehn Mal weniger Energie benötigen als herkömmliche Smartphone Prozessoren.

 

Hinter jedem Problem, welches die Künstliche Intelligenz am Smartphone zum jetzigen Zeitpunkt noch daran hindert, unser allerbester Freund zu werden, steckt hinter verschlossenen Türen bereits eine Lösung in Kinderschuhen oder ist kurz davor, von der Leine gelassen zu werden.

 

Letztlich ist jeder Tag im Artificial Intelligence Universum eine Reise, die zum Staunen einlädt. 

 

Über den Autor:

Michael Katzlberger ist Gründer und Geschäftsführer von TUNNEL23, einer der führenden, unabhängigen Agenturen für digitale Werbung in Österreich. Seit den 90er Jahren  beschäftigt er sich in erster Linie mit innovativen Projekten zur Weiterentwicklung digitaler Display Werbeformen, insbesondere im Online und Mobile Bereich. Ach ja, er ist auch Trainer bei uns! ;-)

 

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