Serie "Kaum bekannte Google-Perlen" 6: Google Charts

18.08.2017 - Silke Mimlich

Einige Apps von Google kennt fast jedermann: Google Analytics, Google-Mail oder Google Docs.

 

Doch es gibt einige nützliche Applikationen von Google, die teilweise recht unbekannt sind. Was schade ist, denn darunter befindet sich durchaus die eine oder andere Software-Perle!

 

Die aller-meisten dieser Apps sind - wie von Google gewohnt - kostenlos; allerdings ist für fast alle ein Google-Account notwendig, man zahlt die Nutzung also mit den eigenen Daten.

 

Schnell und einfach Diagramme erstellen

„Ein Bild sagt mehr als tausend Worte!“ Diese Weisheit ist im Online-Marketing schon lange kein Geheimnis mehr. Gerade im Online-Bereich ist es von größter Bedeutung, dass User den Content und seine Aussage auf einen Blick erfassen und verstehen können.

 

Vor allem wenn es um Zahlen, Daten, Fakten geht, sind Visualisierungen von unschätzbarem Mehrwert. Und genau hier bietet das Google Charts Tool eine großartige Unterstützung für alle Webdesigner.

 

Sie können dabei aus einer Chart Gallery mit über 25 verschiedenen Diagramm-Typen wählen – vom einfachen Balken- oder Torten-Diagramm bis hin zu Länderkarten oder Messgerät-Anzeigen.

 

So funktioniert’s: Grundsätzlich müssen die JavaScript-API und die Visualisierungs-API von Google geladen werden. Dazu wird einfach das bereitgestellte Skript  in den HTML-Head eingebunden. Dort werden dann auch die weiteren Pakete angegeben: die Diagramm-Daten und -Optionen sowie die Art des Diagramms und schließlich eine eindeutige ID. Mit dieser ID wird das erstellte Chart dann in den Body-Bereich eingebaut und so auf der Seite angezeigt.

 

Die Skripts sind kostenlos erhältlich und können einfach mit copy & paste übernommen werden. Es müssen dann nur noch die eigenen Daten angelegt werden.

 

Wer möchte, kann hier neben Größe und Farben auch noch viele weitere Anpassungen einfließen lassen – z.B. eine 3D-Darstellung, Mouse-Over-Effekte oder Interaktionen durch den User.

 

Um Google Charts einsetzen zu können, reichen aber für die meisten Diagrammtypen einfache HTML-Kenntnisse. Für komplexere Charts gibt’s dann auch genauere Anleitungen von Google ;-)

 

Mit Google Charts ein Digramm erstellen

 

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