Landing-Pages optimieren: Über 20 Ideen für Testelemente

15.11.2018 - Silke Mimlich

Wer sich im Zuge der Erfolgs-Analyse nur auf das Erheben diverser Zahlen beschränkt, lässt viel Erfolgs-Potential liegen. Die große Chance liegt im Testen und Optimieren von Online-Marketing Elementen wie Landing-Pages, Websites, Shops oder E-Mailings.

 

Die Möglichkeiten, was alles getestet werden kann, sind nahezu grenzenlos. Dabei wollen wir Ihnen mit diesem Blog-Artikel helfen!

 

Gute Landing-Pages machen aus Besuchern Kunden

Nirgendwo ist das Drehmoment für den Erfolg so hoch wie auf der Landingpage. Hier entscheidet es sich, ob ein neu gewonnener Besucher auch Kunde wird – oder gleich wieder geht. Und ob er dadurch nur Kosten verursacht oder auch Umsatz bringt.

 

Der optimalen Landingpage-Aufbau mit Headline, Vertrauensverstärker, Call-to-Action usw. ist für jeden Online-Marketer Pflicht. Die Kür allerdings ist das Testen und Optimieren der einzelnen Elemente, um die beste Variante zu finden.

 

Was kann man alles testen?

Damit Sie möglichst schnell mit den ersten Tests beginnen können, haben wir eine Reihe von möglichen Elementen zusammengetragen, die Sie bei Landing-Pages testen können.

 

  • Headline, Subheadline: Die Überschrift ist meist besonders wichtig; hier sollte ein prägnanter Titel gewählt bzw. ein klarer Nutzen kommuniziert werden.
  • Formulierung des Angebots: Welche Argumente werden hervorgehoben, welche Aspekte des Angebots besonders betont? Wie ausführlich ist die Beschreibung? Welche Fakten und Zahlen werden genannt?
  • Nutzen-Argumente: Sie beantworten die wichtigste Frage überhaupt: „Warum soll ich das Produkt kaufen, die Leistung buchen, den Newsletter abonnieren usw.?“
  • Feste oder relative Rabatte: Bei bestimmten Werten, kann es einen Unterschied machen, ob man den Prozentsatz oder den Geldwert angibt; z.B. 10% oder €100.
  • Formulierungen: Ist der schnelle, aggressive Verkaufsstil erfolgsfördernd (hard selling bzw. werblich) oder geht es um langfristige, vertrauensbasierte Beziehungen (soft selling bzw. sachlich); der Schreibstil sollte in jedem Fall passend zum Angebot, zum Ziel und zur Zielgruppe sein.
  • Texte: Wie viel Information braucht der Kunde, um zu seiner „Klickentscheidung“ zu kommen? Braucht er eher längere Textpassagen oder weniger Zeilen? Tendenziell liegt in der Kürze die Würze – es kommt aber auch auf das Angebot an.
  • Fließtext oder Schlagworte: Texte lassen sich grundsätzlich besser erfassen, wenn sie kurz und strukturiert sind (z.B. Aufzählungen mit Bullet Points). Außerdem wird im Internet ohnehin weniger gelesen als eher „gescannt“.
  • Bilder: Studien zeigen, dass sich viele Menschen wirkungsvoller mit Bildern als mit Wörtern ansprechen lassen. Dabei könne sie in den unterschiedlichsten Variationen eingesetzt werden: als Illustrationen oder Fotos, mit Menschen oder Produkten, große oder kleine Bilder usw.
  • Bild/Text-Verhältnis: Bilder sagen mehr als tausend Worte; allerdings kommt es auf das richtige Maß an – zupflastern und „bebildern“ ist auch kontra-produktiv.
  • Stand-Bild vs. Bewegt-Bild: Je nach Angebot und Zielgruppen sorgen Videos und Animationen für mehr Conversions als einfache statische Bilder.
  • Einsatz von Verstärkern und Motivatoren: Besonders im virtuellen Online-Bereich sind vertrauensbildende Elemente von besonders großer Bedeutung. Finden Sie heraus, ob und welche Zitate, Gütesiegel, Erfolgsnachweise, Garantien, Kommentare von Testimonials/Kunden/Bloggern, Referenzen, Bewertungs-Sterne usw.) Ihre User besser zur Conversion führen.
  • Einsatz von Verknappungs-Elementen: Zeitliche und mengen-mäßige Verknappungs-Strategien waren immer schon beliebte und wirkungsvolle Kaufanreize. „Nur noch 10 Stück“ oder „Gültig bis 31.12.“ wirkt auch im Internet.
  • Personalisierung: Besonders wirkungsvoll sind natürlich Elemente, die den User persönlich und direkt ansprechen. Sofern möglich können Sie Ihre Landingpage auch hier durchtesten: Mit oder ohne generische Ansprache, dynamische Bilder für Männer vs. Frauen, segment-spezifische Nutzen-Argumente usw.
  • Seitenaufbau: Die Anordnung der einzelnen Elemente können den Erfolg der Landingpage maßgeblich beeinflussen. Vor allem sollte bei der Seitengestaltung darauf geachtet werden, dass keine Ablenkungen und Störer produziert werden. „Zug zum Tor“ – also zur Call-to-Action – ist hier das Motto.
  • Mobile Optimierung: Die Landingpage muss nicht nur in der Desktop-Variante, sondern vor allem auch auf mobilen Endgeräten „funktionieren“.
  • Ladezeiten: Eine einzige Sekunde längere Ladezeiten können schon beeinflussen, ob ein Interessent auf der Landing-Page bleibt – oder nicht. Testen und Optimierung lohnt sich auch hier!

 

Speziell bei der Call-to-Action kann man die Conversion-Rate mit der Optimal-Variante deutlich erhöhen:

 

  • Platzierung: links, rechts, oben, unten …
  • Formulierung: in den Warenkorb, Jetzt kaufen, Bestellen …
  • Farbe: neutral, knallig, voll-farbig, Kontur, rot, grün, …
  • Button vs. Link: Grafisch hervorgehoben oder als unterstrichener Text
  • Größe: klein, groß, mega-groß, abgehoben, herausgestellt, eingebunden, auffällig …
  • Symbole: Häkchen, Pfeil, Einkaufswagen, nichts …

 

Viel Spaß und Erfolg beim Experimentieren ;-)

 

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