Serie "Kaum bekannte Google-Perlen" 11: Google My Maps

30.04.2018 - Silke Mimlich

Einige Apps von Google kennt fast jedermann: Google Analytics, Google-Mail oder Google Docs.

 

Doch es gibt einige nützliche Applikationen von Google, die teilweise recht unbekannt sind. Was schade ist, denn darunter befindet sich durchaus die eine oder andere Software-Perle!

 

Die aller-meisten dieser Apps sind - wie von Google gewohnt - kostenlos; allerdings ist für fast alle ein Google-Account notwendig, man zahlt die Nutzung also mit den eigenen Daten.

 

Eigene Karten erstellen

Google Maps, den Karten-Dienst mit vielen spannenden Funktionen (wir haben darüber berichtet), kennt vermutlich jeder. Mit My Maps hat Google einen weiteren coolen Dienst am Start. Denn damit kann man ganz einfach eigene Karten erstellen und auch online teilen.

 

Eigene Karten mit Google My Maps erstellen.

Dabei können nicht nur persönliche Routen (z.B. für eine Urlaubsreise, geplante Wandertouren) oder bevorzugte Orte (z.B. Liste aller Lieblings-Restaurants), sondern auch Orientierungspläne (z.B. für Events, Ausstellungen, Freizeitparks usw.) erstellt werden.

 

Einzelne Orte bzw. Markierungen können individuell benannt und mit verschiedenen Symbolen und Farben versehen werden. So kann man z.B. auf einer Zoo-Karte Tiere wie Löwen, Papageien, Wale usw. abbilden. Oder auf einem Verkehrsplan Ampeln, Parkplätze, Baustellen und mehr einzeichnen. Wer mit den vorgegebenen Kategorien nicht auskommt, kann einfach eigene Symbole hochladen.

 

Außerdem kann man nach bestehenden Orten suchen – wie Unternehmen, Geschäften, Plätzen usw. – und diese dann zur eigenen Karte hinzufügen. Wem auch das alles nicht reicht, der kann bei jedem einzelnen Ort auch noch Fotos oder Videos hinterlegen.

 

… mit anderen teilen

Ist eine Karte mal erstellt, kann man sie auch veröffentlichen und mit anderen teilen. Wer möchte, kann sie in eine Website oder einen Blog einbetten. Oder auch für andere Benutzer freigeben und Zugriffs- und Bearbeitungsrechte vergeben. So können mehrere Personen auch gemeinsam an einer Karte arbeiten.

 

Die Karten werden automatisch in Google Drive gespeichert. Genauso wie mit Google-Docs-Dateien wird auch mit den Karten kein Speicherkontingent verbraucht. Gelöschte Karten landen im Google Drive-Papierkorb. Von dort aus können sie auch wiederhergestellt werden.

 

… und noch viel mehr

Wer My Maps noch umfassender nutzen will, kann mit einem Klick auch bestehende Karten oder Daten (im CSV-, XLS-, KML- oder PGX-Format) importieren und so z.B. Elemente hereinladen, die man übernehmen oder anpassen möchte.

 

Weitere wichtige Funktionen, die das Erstellen von eigenen Karten erleichtern:

  • kopieren
  • ins Geodaten-Format KML/KMZ exportieren
  • drucken

 

Schließlich können über die Google Maps App (unter „Meine Orte“) die individuellen Karten auch unterwegs abgerufen und mobil genutzt werden.

 

Fazit: Google My Maps bietet allen, die beruflich oder privat, benutzerdefinierte Karten erstellen wollen, ein einfaches und professionelles Tool. Egal ob es um Autoreisen, Ausflugsziele, Fahrrad- oder Wanderrouten, eine Übersicht von Hotelempfehlungen, Festival-Pläne, Karten vom Veranstaltungsgelände usw. geht – mit My Maps sind die jeweiligen Karten schnell erstellt und geteilt.

 

Google My Maps entdecken und ausprobieren

 

Seminar-Tipp: Sie wollen mehr solche nützlichen Perlen für die tägliche Arbeit kennenlernen? In unserem Seminar "Die besten Google Tools in der Praxis" verraten wir Insider-Tricks und stellen weitere unglaublich praktische Google Applikationen vor!

 

P.S. Wir haben noch viele weitere Artikel zu solchen Google-Perlen geschrieben und für Sie übersichtlich auf einer Seite zusammengefasst. >>Die besten Google Tools auf einen Blick

 

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