Status der Künstlichen Intelligenz: Ein Beispiel

30.05.2018 - Michael Kornfeld

Für viele ist künstliche Intelligenz (KI, oder auch AI = Artificial Intelligence) gleichbedeutend mit schlechten maschinellen Übersetzungen von Websites.

 

Doch in den letzten Jahren hat sich in diesem Bereich sehr viel getan. Nicht nur sind die maschinellen Übersetzungen dramatisch besser geworden (ein schönes Beispiel dafür ist DeepL), auch die Sprach-Assistenten (Alexa, Siri & Co) haben sich ständig weiter entwickelt.

 

Wie sehr die Entwicklungen fortgeschritten sind, zeigte Google unlängst auf der I/O-Konferenz (und in einem lesenswerten Blog-Artikel). Klicken Sie in dem Artikel bei "Duplex scheduling a hair salon appointment" auf den Play-Button!

 

Google hat eine Technologie namens "Duplex" entwickelt, die mit Hilfe natürlicher Sprache einfache Aufgaben "in der realen Welt" durchführen soll. Wie ein menschlicher Assistent.

 

In dem Beispiel ist Duplex (also eine KI) zu hören, wie ein Friseursalon angerufen wird, um einen Termin für einen Haarschnitt zu vereinbaren. Gerade bei der schlechten Sprachqualität über ein Telefon und der Komplexität menschlicher Konversation ist das keine einfache Aufgabe.

 

Dabei macht Duplex sogar Pausen oder "Mmmh", um wie ein Mensch zu klingen. Die Stimme von Duplex in diesem Beispiel ist bereits so glaubwürdig, dass viele sie bereits für "menschlich" halten - daher hat Google auch bereits angekündigt, dass sich Künstliche Intelligenz zu Beginn eines Gespräches zu erkennen geben soll.

 

Übrigens, bereits kurz nach Veröffentlichung der Beispiele von Google Duplex gab es die ersten Spaßvögel, die sich über den Assistenten lustig machen. DerStandard hat einige davon gesammelt - vor allem der erste (in dem der Google Assistant "Mom & Dad" anruft, ist sehr lustig!

 

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