Über 30 Testideen für Ihre Website-Optimierung

28.09.2019 - Michael Kornfeld

Eine Website hat heutzutage fast jedes Unternehmen. Das wundert kaum, ist sie doch das (mit Abstand) wichtigste Instrument, um „online“ präsent zu sein.

 

Als digitaler Dreh- und Angelpunkt ist die eigene Website mehr als nur eine Visitenkarte oder eine Produkt- und Unternehmensdarstellung: Sie muss Leads generieren, verkaufen, den Kundendienst entlasten, die Kundenbindung erhöhen und vieles mehr.

 

Doch viele Unternehmen behandeln ihre Website geradezu stiefmütterlich und nutzen das Potential wenig bis gar nicht aus. Oft fehlen die strategischen Grundlagen und konkrete Zielsetzungen oder es gibt erhebliche Mängel in Bezug auf Mobiltauglichkeit, Nutzerfreundlichkeit oder technische Qualität (wie eine aktuelle Studie zeigt).

 

Lese-Tipp: Kostenlose Fachartikel
Wir haben übrigens rund um das Thema Websites viele spannende Whitepaper geschrieben, u.a. „Websites – Strategie & Erfolgsfaktoren“ sowie „Websites – Grundlagen-Fehler“. Sie können die Dokumente kostenlos per E-Mail anfordern. >>Überblick über alle Online-Marketing Fachartikel

 

Testen! Testen! Testen! – Das A&O für erfolgreiche Websites

Wer mehr aus seinem – ohnehin knappen – Budget herausholen möchte, sollte sich das Messen und Optimieren zur Gewohnheit machen. Das heißt aber nicht, immer und alles, sondern die business-kritischen Seiten und Inhalte (wie z.B. Formulare, Landing-Pages, usw.) zu optimieren. Denn nur eine Website, die die gewünschten Geschäftsziele erreicht, ist eine erfolgreiche Website. (Das gilt übrigens nicht nur für die Website ;-)

 

Es gibt beinahe unendlich viele Möglichkeiten, was man bei einer Website alles testen kann. Wir haben für Sie eine erste Liste von Elementen gesammelt, die sich fürs Testen und Optimieren bestens eignen:

 

Inhalte

  • Formulierungen (z.B. hard vs. soft selling)
  • Ansprache (z.B. Du vs. Sie, locker vs. formal, usw.)
  • Länge der Artikel oder Seiten
  • Formatierung (z.B. Teile des Textes hervorheben oder durchgängige Formatierung), Tipps kennzeichnen, mit alternierenden Hintergrundfarben arbeiten, usw.
  • Selbst erstellter oder curated (d.h. dritter) Content bzw. die richtige Mischung aus beidem
  • Aufzählungen oder Fließtext
  • Bild/Text-Verhältnis
  • Bilder (z.B. Größe, Art, statisch vs. Videos, Menschen vs. Produkte, emotional vs. faktisch, bunt vs. schwarz-weiss, usw.)
  • Texte (z.B. kurz vs. lang, sachlich vs. werblich)
  • Einsatz von Verstärkern und Motivatoren (z.B. Zitate, Siegel, Erfolgsnachweise, Garantien, Kommentare von Testimonials/Kunden/Bloggern, Referenzen, Bewertungs-Sterne)
  • Einsatz von zeitlichen oder mengen-mäßigen Verknappungs-Elementen (z.B. „nur noch 10 Stück“, „gültig bis 31.12.“)

 

Angebote/Service

  • Nutzen-Argumente (z.B. Anzahl, Formulierung)
  • Feste oder relative Rabatte (€ 5 oder 5%)
  • Art der Produkt-Darstellung (z.B. Models statt Produkte, Bild mit/ohne Bestellnummer, Anzahl Produkte pro Seite vs. alle, Sortierung fix vs. variabel)

 

Call-to-Action

  • Platzierung (z.B. links, rechts, oben, unten)
  • Formulierung (z.B. „In den Warenkorb“, „Jetzt kaufen“, „Bestellen“)
  • Farbe (z.B. neutral, knallig, voll-farbig, Kontur, rot, grün, usw.)
  • Button/Link (z.B. grafisch hervorgehoben oder als unterstrichener Text)
  • Größe (z.B. klein, groß, mega-groß, abgehoben, herausgestellt, eingebunden, auffällig)
  • Einsatz von Symbolen (z.B. Häkchen, Pfeil, Einkaufswagen, nichts)

 

Design

  • Layout/Strukturierung (z.B. Hintergrund-Farben, Rahmen, Spalten)
  • Navigation (z.B. Anzahl der Menüpunkte)
  • Seitenaufbau
  • Platzierung des Logos
  • Einsatz von Social Media Buttons (z.B. ja/nein, oben/unten/inline, Form/Größe)
  • Standard vs. Innovativ
  • Benutzbarkeit (Usability)

 

Technisches

  • Mobil-Optimierung
  • Animationen (z.B. Wischen, Einfliegen, Aufrollen von Content-Elementen)

 

Personalisierung

  • Verschiedene Segmentierungen (z.B. Geschlecht/Alter, Geografisch, Regionale Unterschiede, Verhalten)
  • Individualisierte, angepasste Texte
  • Bildpersonalisierung oder einheitliche Grafiken
  • Individuelle Inhalte für verschiedene Endgeräte (z.B. Links zu App Shops)

 

Natürlich gibt es noch viel, viel mehr Ideen. Aber für einen ersten Start ist das sicherlich ausreichend.

 

Lassen Sie sich animieren und inspirieren! Sie werden sehen, der Aufwand ist so gut wie immer kleiner als die Learnings ;-)

 

Seminar-Tipps: Conversion-Optimierung in der Praxis
Wenn Sie wissen wollen, wie so ein Test in der Praxis abläuft und welche Tools sich dafür eignen, dann ist unser Seminar »Conversion-Optimierung« genau das Richtige. Und wenn Sie solche Optimierungen „hands-on“ und praxisnah an Ihren eigenen (!) Beispielen durchführen möchten, dann könnte unser brandneues Seminar »Praxis Workshop Conversion« sehr spannend für Sie sein!

 

Gefällt Ihnen dieser Artikel?

Rund 1x/Monat bekommen Sie die besten Artikel kostenlos in Ihre Inbox.

Newsletter abonnieren

 
 
Maus