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Teilnehmerstimmen

6000
  • Sensationelles Seminar! Es hat mir geholfen, die Hintergründe besser zu verstehen. Und ich habe wertvolle Infos für meine Projekte erhalten.

    Manuel Penaloza, B.A., Styria Media Group AG

  • Beeindruckend, wie gut dieses komplexe Thema aufbereitet wurde. Die vielen aktuellen Beispiele und Experten-Tipps haben für die praktische Umsetzung sehr geholfen.

    Mag. (FH) Sabine Hackl, Vienna International Hotels & Resorts

  • Sehr guter Überblick, kompetent, praxisnah - danke!

    Wolfgang Hemmerich, k|25. Neue Medien. Neue Werbung.

  • Ein großartiges Seminar: verständlich, klar, kurzweilig, interessant. Da war alles auf den Punkt gebracht. Danke!

    Andreas Luthmann, MIM, Salzburg AG

  • Viele Aha-Erlebnisse, viele Tipps - super!

    Mag. (FH) Iris Kunrath, MSc

  • Super Veranstaltung! Weiter so!!!

    David Gellert, Deutsche Anwaltshotline AG

  • Meine Erwartungen wurden übertroffen. Die Vortragenden sind Profis und wissen, wovon sie reden.

    Mag. Elisabeth Perdau, VB-Leasing International Holding GmbH

  • Sehr lebendiger Vortrag. Da hat Langeweile keine Chance!

    Thomas Mayerhofer, BSc, Donau-Universität Krems

  • Es ist immer toll zu erleben, wenn die Begeisterung des Vortragenden auf die Teilnehmer überspringt.

    Renate Hörlezeder, strategisches & operatives Marketing

  • Die Gruppengröße ist optimal, um individuelle Problemstellungen zu diskutieren.

    Sandra Fraissl, BAWAG P.S.K. Versicherung

  • Es macht Spaß, die Dinge nach dem Kurs auszuprobieren.

    Bakk.phil. Theresa Hartmann, Austrian Standards plus GmbH

  • Inhalte gut und spannend verpackt.

    Alexandra Zizka, Moorheilbad Harbach

  • Danke für die tollen Infos und Kniffe!

    Heinz Haim, advantage:apps GmbH

  • Spannend, spannend - danke!

    Paul Kubin, Verkehrsbüro-Ruefa Reisen GmbH

  • Sehr lehrreich und motivierend, das Erfahrene auch umzusetzen!

    Mag. Alexander Lueger, ÖAMTC

  • Komplexe Materie verständlich und praxisnah dargestellt. Super!

    Mag. Gabriele Neuwirth, Allianz Global Assistance

  • Das Seminar überzeugte durch hohe Praxisnähe, viele Beispiele, aktive Einbeziehung der Kleingruppe, top Service.

    Mag. Susanne Stickler, Baader Bank AG

  • Sehr locker und trotzdem zielführend!

    Alexander Matthews, Sto AG

  • Das Seminar war außerordentlich spannend, vielschichtig und sehr praxisnah. Durch die zahlreichen Beispiele erhält man viele wertvolle Inputs für die eigene Arbeit.

    Michaela Podgornik, Nö. Gebietskrankenkasse

B



Backlink

Ein Link, der von einer anderen Website auf die eigene Site gesetzt wurde. Die meisten Suchmaschinen gehen davon aus, dass eine Website mit vielen Backlinks wertvoller ist als eine andere Website mit wenigen Backlinks, insb. wenn die Backlinks von thematisch passenden und qualitativ hochwertigen Sites stammen. Siehe auch Pagerank und Link, inbound.

Banner

(auch "Werbe-Banner" oder "Online-Banner"): Grafisches Werbemittel, das vor allem auf Medien-Seiten oder in Newslettern zum Einsatz kommt. Im Vergleich zur Print-Werbung können sie zum einen animiert und interaktiv programmiert werden und zum anderen auch angeklickt werden, um somit den Interessenten direkt zum eigenen Angebot (Landing-Page) zu führen.

 

Banner-Werbung wird zumeist nach dem TKP-Modell abgerechnet - z.B. bedeutet ein TKP von 25,- dass für je 1.000 Bannereinblendungen EUR 25,- verrechnet werden.

 

(Seminar-Hinweis: Online-Werbung und Mediaplanung)

Barter

engl. Bezeichnung für Tauschgeschäft

Bayes’scher Spam-Filter

siehe Spam-Filter nach Bayes

BBR

Abkürzung für Bilder-Blockiert-Rate

BCC-Feld

(Abkürzung für "Blind Carbon Copy", dt. "Blindkopie"): Bezeichnet neben dem TO-Feld und dem CC-Feld ein Element im Header-Bereich eines E-Mails. Darin können mehrere Empfänger eingetragen werden, an die das Mailing verschickt werden soll. Der grundlegende Unterschied zum CC-Feld ist, dass jeder Empfänger im BCC-Feld nur den Absender, nicht aber die anderen Empfänger sehen kann.

 

Vom massenhaften Versand eines Mailings an viele BCC-Empfänger muss aus mehreren Gründen abgeraten werden: Viele Mail-Programme begrenzen die max. Anzahl an BCC-Empfängern, die Nachrichten können in keiner Weise personalisiert werden (nicht einmal mit einer persönlichen Grußzeile) und die Wahrscheinlichkeit, in einem Spam-Filter zu landen, ist wesentlich höher als bei einzeln verschickten E-Mailings.

Behavioural Targeting

Verwendung von Verhaltensmustern der User (bei Websites zumeist die besuchten Seiten und/oder Besuchsdauer u.ä.; bei Mail-Empfängern z.B. das Öffnungs- und Klickverhalten) zur Bildung von genaueren Zielgruppen. Auf Basis des bisherigen Verhaltens werden also Rückschlüsse auf aktuelle oder zukünftige Interessen gezogen, um so Inhalte und andere Merkmale einer Website, eines Werbemittels oder eines Mailings (z.B. Versand-Zeitpunkt oder Produktempfehlungen) optimal auf jeden Empfänger maßschneidern zu können (siehe dazu Content, personalisiert).

 

Besondere Beachtung sollte hier dem Datenschutz geschenkt werden - in vielen Fällen ist nur eine anonymisierte Analyse des Nutzerverhaltens erlaubt.

 

(Seminar-Hinweis: Online-Werbung und Mediaplanung)

Below-the-fold

(dt. "unterhalb der Falz"; allerdings wird meist der englische Begriff verwendet): Bezeichnung für den Bereich eines Mailings oder einer Webseite, der - im Gegensatz zu Above-the-fold - für den Leser erst sichtbar ist, wenn er gescrollt hat.

Benchmark

Ein Vergleichswert. Die Gegenüberstellung der eigenen Kennzahlen mit Vergleichswerten hilft Unternehmen, ihre Zahlen besser einordnen und qualitativ beurteilen zu können. Dabei sollten die Benchmarks jedoch immer kritisch hinterfragt werden (was die Bezugsgröße ist, welche Annahmen der Berechnung zugrunde lagen, u.s.w.) – sonst vergleicht man schnell Äpfel mit Birnen und zieht damit falsche Rückschlüsse.

 

Der Benchmark für eine durchschnittliche Öffnungsrate liegt beispielsweise bei etwa 25-30%. Allerdings ist hier die Schwankungsbreite enorm (z.B. je nach Zielgruppe und Adressqualität) und kann für manche Unternehmen durchaus im Bereich zwischen 10% und 60% liegen.

Beschwerde-Rate

Gibt an, wie viele Empfänger eines Mailings dieses als Spam markiert und sich so beschwert haben, gemessen an der Anzahl an erfolgreich zugestellten Mails. Dazu gibt es in einigen Mail-Programmen entsprechende Buttons ("Spam melden" o.ä.) oder es wird das Verschieben des Mails in einen Spam-Ordner erfasst. Für die Internet Service Provider ist die Beschwerde-Rate ein wichtiger Bestandteil der Reputation (Mail-Server) und damit ein wesentlicher Indikator, um Spam zu identifizieren; eine hohe Beschwerde-Rate kann sich also erheblich auf die Zustell-Rate auswirken!

 

Die Beschwerde-Rate hat keine rechtliche Dimension - Empfänger beschweren sich also nicht nur bei "echten" Spam-Mails, sondern manchmal auch, wenn ein Newsletter einfach nicht interessant genug ist. Daher sollte neben der selbstverständlichen Permission (Zustimmung) auch auf interessanten Content, die richtige Segmentierung und andere Faktoren geachtet werden, um die Zufriedenheit möglichst hoch zu halten.

 

Einige große Provider bieten für Beschwerden Feedback-Loops an, d.h. bei einer Spam-Markierung bekommt der Absender eine entsprechende Rückmeldung. Als Daumenregel sollte die Beschwerde-Rate idealerweise unter 0,2% liegen. Die erfahrungsgemäß besten Maßnahmen gegen Beschwerden sind gute, relevante Inhalte und ein möglichst einfacher Abmelde-Prozess.

 

(Seminar-Hinweis: E-Mail Marketing Best Practices)

Bestätigungs-Mail

Alternative Bezeichnung für Aktivierungs-Mail

Besuch

(engl. "visit" oder auch "session"): Der zusammenhängende Aufruf mindestens einer Webseite durch den gleichen User. Wenn also die gleiche Person eine Website 3 Mal besucht, werden 3 Besuche (visits) von 1 Besucher (visitor) erfasst.

 

Hinweis: Da die Web-Analyse Systeme das Ende eines Besuches nicht erfassen können (beim Verlassen einer Website muss man sich ja nicht "abmelden"), hat sich als Konvention etabliert, dass jeder Besuch nach 30 Minuten Inaktivität als neuer (!) Besuch zählt; wenn also der gleiche Besucher um 9h eine Website für 15min besucht und dann um 10h nochmals, werden in diesem Fall - wegen der Pause von mehr als 30 Minuten - zwei Besuche von einem Besucher gezählt (und nicht etwa ein sehr langer Besuch).

Besucher

(engl. "visitor"): Die Anzahl an unterschiedlichen Personen, die in dem Betrachtungszeitraum mindestens ein Mal eine Website besucht haben. Diese Kennzahl ist zwar banal, jedoch wichtig - denn wenn Sie kaum Besucher auf Ihrer Website zählen können, können Sie dort naturgemäß mit Ihrer Botschaft auch nur wenige Personen erreichen.

 

Hinweis: Streng genommen können die Systeme bei den Besuchern nicht zwischen "Personen" unterscheiden, sondern es werden die Endgeräte (z.B. Computer oder Smartphones) erfasst. Wenn also zwei unterschiedliche Menschen über den gleichen Computer eine Website besuchen, werden die meisten Systeme mehrere Besuche eines einzigen Besuchers erfassen; diese Ungenauigkeit spielt in der Praxis jedoch keine allzu große Rolle.

Besuchsdauer

Kennzahl, wie lange die Besucher sich auf Ihrer Website im Durchschnitt während eines Besuchs aufgehalten haben, gemessen in Sekunden. Im Normalfall deutet eine hohe Besuchsdauer auf ein entsprechendes hohes Interesse der Besucher hin.

Betreff

Umgangssprachliche Abkürzung für Betreffzeile

Betreffzeile

(auch kurz "Betreff"): Wird in der Inbox des Empfängers gemeinsam mit dem Absender aufgelistet und sollte das Mailing beschreiben - d.h. einen Grund geben, weshalb der Empfänger das Mail öffnen sollte. Die Betreffzeile sollte dabei zwar beschreibend, aber möglichst kurz sein - denn kurze Betreffzeilen werden signifikant häufiger geöffnet. Außerdem wird bei manchen Mail-Programmen die Betreffzeile abgeschnitten (wie z.B. bei GMX nach rund 25 Zeichen).

 

Die Betreffzeile ist neben dem Absender und dem Versand-Zeitpunkt ein wesentlicher Faktor für die Öffnungsrate und sollte daher regelmäßig optimiert werden (Tests). Zudem funktionieren sachliche, prägnante Betreffzeilen bei vielen Zielgruppen besser als allzu werbliche und "kreative" Formulierungen.

 

Tipp: Der Anbieter dialog-Mail hat einen umfassenden Öffnungs-Report zu Betreffzeilen & Co geschrieben (kostenloser Download).

Betreffzeilen-Symbole

In der Betreffzeile können neben den Standard-Zeichen des Alphabets auch Sonderzeichen wie Herzchen, Kerzen, Sektgläser u.s.w. eingefügt werden. Diese Symbole funktionieren in den meisten Mail-Programmen klaglos, jedoch gibt es Ausnahmen - die bekannteste ist Outlook in der Version 2003 (dort werden die Symbole als Rechtecke dargestellt).

 

Betreffzeilen-Symbole sorgen natürlich für Aufmerksamkeit, jedoch sollten sie sparsam eingesetzt werden, da der übermäßige Einsatz auch zu Irritationen bei den Empfängern führen könnte.

Bewertungsportale

Das sind Foren (siehe Forum) im Internet, wo User ihre Kommentare und Bewertungen zu bestimmten Produkten und Dienstleistungen abgeben können. Solche Portale gewinnen immer mehr an Bedeutung, da die Bewertungen und Erfahrungsberichte anderer Nutzer eine hohe Glaubwürdigkeit ausstrahlen (siehe auch Social Shopping).

 

Angesichts der steigenden Anzahl von unterschiedlichen Bewertungs-Gemeinschaften werden solche Portale auch für Unternehmen immer wichtiger (siehe Online-Reputation und Virales Marketing); so gibt es beispielsweise Bewertungsplattformen für Hotels (z.B. TripAdvisor, HolidayCheck), Arbeitgeber (z.B. kununu.com), Verbraucherprodukte (z.B. ciao.de), Ärzte (docfinder.at, jameda) u.s.w.

Bild, blockiert

siehe Bilder-Blockade

Bild, eingebettet

Normalerweise werden Bilder in einem Mailing referenziert, d.h. sie liegen auf einem Server und werden vom Mail-Programm nachgeladen, sobald das Mailing geöffnet wird. Da Bilder jedoch zunehmend von den Mail-Programmen blockiert werden (siehe dazu Bilder-Blockade), binden manche Versender die Bilder direkt in das Mailing ein, d.h. die Bilder werden (quasi als Teil des HTML-Codes) mit dem Mailing mitgeschickt.

 

Während aktuelle Studien zeigen, dass solcherart eingebettete Bilder durch die meisten (aber bei weitem nicht alle!) Mail-Programme unterstützt werden, gibt es eine Reihe von Gründen, die gegen eine Einbettung der Bilder sprechen: Dazu gehören die Dateigröße (die ab 100KB als Spam-Faktor gesehen werden könnte) oder die längeren Lade-Zeiten, die vor allem bei mobilen Endgeräten auf wenig Gegenliebe stoßen.

Bild, embedded

siehe Bild, eingebettet

Bild-Personalisierung

Personalisierung eines Bildes in einem E-Mailing (oder auf einer Website), meist mit dem Namen des jeweiligen Empfängers. Im Grunde sind hier viele Ideen realisierbar (z.B. Geburtstagstorte mit der Anzahl Kerzen, die dem Alter des Empfängers entspricht) - in der Praxis beschränkt sich die Bild-Personalisierung jedoch meist auf die Einbindung des Empfänger-Namens in das Bild.

 

Der Vorteil der Bild-Personalisierung liegt in der größeren Aufmerksamkeit durch den Empfänger und dem Aha-Effekt; Nachteil sind zusätzliche Kosten, da die meisten Anbieter für die Bild-Personalisierung und die dafür notwendige Rechenleistung einen Aufpreis verlangen.

Bild-Unterdrückung

siehe Bilder-Blockade

Bilder-Blockade

Bei einigen Mail-Programmen - z.B. alle Outlook-Versionen ab 2007 - ist als Standard eingestellt, dass Bilder vorerst nicht heruntergeladen werden (aus vermeintlichen Datenschutz-Gründen). Der Empfänger kann sich die Bilder anzeigen lassen, muss dazu jedoch aktiv werden und z.B. mit der rechten Maustaste auf ein Bild klicken, um die Bilder dann herunterzuladen - was aber die wenigsten tun. Darunter leidet neben der Darstellung des Mails oft auch die Öffnungsrate (!), da viele E-Mail Service Provider auf das Herunterladen eines Bildes für die Öffnungs-Erkennung angewiesen sind.

 

Die Darstellung der Bilder kann vom Absender nicht erzwungen werden (außer durch die Einbindung der Bilder direkt in das Mailing selbst, siehe Bild, eingebettet); es gibt jedoch einige Maßnahmen, die man zur Minimierung des negativen Effektes als Absender treffen kann (z.B. gezielter und sparsamer Einsatz von Bildern, deutlicher Hinweis auf die Online-Version, die Verwendung von Alt-Texten u.v.m.).

 

(Seminar-Hinweis: E-Mail Marketing Best Practices)

Bilder-Blockiert-Rate

(manchmal abgekürzt "BBR"): Gibt an, bei wie vielen Empfängern, die ein Mailing geöffnet haben, die Bilder nicht angezeigt wurden. Also den Anteil an Empfängern, die von einer Bilder-Blockade betroffen waren und sich auch nicht die Mühe gemacht haben, die Bilder herunterladen zu lassen. Ein hoher Anteil sollte Anlass geben, das Design und den Einsatz von Bildern zu überdenken - so sollten z.B. keine Überschriften oder gar Call-to-Action Buttons als reine Grafiken eingebunden werden, da diese bei blockierten Bildern nicht sichtbar wären.

Bing

Eine der drei großen Suchmaschinen (neben Google und Yahoo!), eine Marke von Microsoft. Der Marktanteil von Bing im deutsch-sprachigen Raum liegt (sehr) deutlich unter 10%.

BlackBerry

Markenbezeichnung für Telefone und Smartphones des Herstellers RIM (Research In Motion). Lange Zeit waren diese Smartphones vor allem im Business-Bereich beliebt und erfolgreich, doch hat RIM die Trends verschlafen und aktuell gegenüber iOS und Android nur noch eine sehr geringe Bedeutung.

Blacklist

Wenn ein Mail-Server E-Mails verschickt, die als Spam verdächtig scheinen, wird er unter Umständen auf eine "Blacklist" gesetzt. Viele Internet Service Provider orientieren sich an diesen schwarzen Listen und nehmen Mails von Servern, die darauf eingetragen wurden, nicht an oder markieren sie automatisch als "Spam". Es liegt also sehr im Interesse eines Mail-Versenders, möglichst nicht auf solch einer Blacklist zu landen, sondern sich einen guten Ruf (Reputation (Mail-Server)) zu bewahren. Bei professionellen E-Mail Service Providern gehören Maßnahmen gegen Blacklists zum Leistungsumfang.

 

International gibt es mehr als 100 Blacklists mit unterschiedlicher Verbreitung und Bedeutung. In Österreich gibt es außerdem die RTR-Liste, die oft auch als Blacklist bezeichnet wird (aber tatsächlich keine Spam-Liste ist).

 

Blacklists sollten regelmäßig beobachtet und im Falle des Falles die Ursache behoben und ein De-Listing beantragt werden).

Blind Carbon Copy

siehe BCC-Feld

Blindkopie

siehe BCC-Feld

Blog

Die geläufige Abkürzung für "Weblog" (Kunstwort aus "Web" und "Logbuch"), bezeichnet ein persönliches Internet-Notizbuch bzw. -Tagebuch. Über spezielle Blog-Software (meist kostenlos oder sehr günstig) können relativ einfach, schnell und ohne technische Kenntnisse Beiträge im Internet veröffentlicht werden. Ein guter Blog lebt von Authentizität, Aktualität und Kompetenz - der Aufwand sollte daher nicht unterschätzt werden.

 

(Seminar-Hinweis: Facebook & Co verstehen und nutzen)

Body

Jedes E-Mail besteht aus zwei Abschnitten: Dem Header (der grundlegende Angaben wie Absender und Empfänger enthält) und dem Body mit dem eigentlichen Inhalt des Mailings - der Teil, der typischerweise für den Empfänger sichtbar ist. Etwas vereinfacht besteht der Body also aus dem eigentlichen Inhalt des Mailings: Die Texte, Formatierungen, Links, Aufzählungen u.s.w.

 

Der Body selbst kann aus mehreren Teilen bestehen (das nennt man dann Multipart); typisch ist der HTML-Teil, der Text-only Teil (auf den die Mail-Programme zurückgreifen, wenn sie HTML nicht darstellen können) oder manchmal auch Binärdaten wie Bilder (siehe Bild, eingebettet) oder Dokumente.

Bookmark

engl. Favorit (eine Art Website-Lesezeichen)

Bot

Abkürzung für Robot, siehe Spider

Bounce

Der Begriff Bounce wird zwei Zusammenhängen verwendet, hat dabei jedoch eine völlig unterschiedliche Bedeutung: siehe Bounce (E-Mail) bzw. Bounce (Web-Analyse).

Bounce
(E-Mail)

(dt. "Rückläufer"): Jene E-Mails eines Mailings, die nicht erfolgreich zugestellt werden konnten, weshalb der empfangende Mail-Server eine Fehlermeldung (den Bounce) zurückschickt. Gute E-Mail Marketing Software ist normalerweise in der Lage, Bounces automatisch herauszufiltern und entsprechend zu verarbeiten. Je nachdem, ob ein Bounce vorübergehend oder permanent ist, wird zwischen hard und soft Bounces unterschieden (siehe Bounce, soft bzw. Bounce, hard).

 

Tipp: Die Bounce-Rate (E-Mail) ist ein wichtiger Indikator für die Adress-Qualität eines Absenders; eine hohe Bounce-Rate führt außerdem dazu, dass die Mails eines Versenders eventuell als Spam eingestuft werden und dessen Mail-Server auf eine Blacklist gesetzt wird.

Bounce
(Web-Analyse)

(dt. "Absprung", wird oft auch "One-Page-Visit" genannt): Ein Bounce bedeutet, dass der Besucher die Website auf genau der Einstiegs-Seite wieder verlassen hat, ohne eine weitere Seite der Website zu betrachten. Bei einem Bounce ist also die Einstiegs-Seite identisch mit der Ausstiegs-Seite (und die Kennzahl "Seitenaufrufe/Besuch" ist 1).

 

In der Praxis wird meist der relative Begriff der Bounce-Rate (Web-Analyse) verwendet, weil er normalerweise aussagekräftiger als die absolute Anzahl an Bounces ist.

 

(Seminar-Hinweis: Web-Analyse und Controlling)

Bounce, hard

Ein permanenter Zustell-Fehler (Bounce (E-Mail)). Im Gegensatz zu einem soft Bounce ist es bei einem hard Bounce unwahrscheinlich, dass bei einem späteren Zustellversuch die Zustellung erfolgreich verlaufen würde. Der häufigste Grund ist "bad destination mailbox address", was einfach bedeutet, dass es das Empfänger-Postfach nicht bzw. nicht mehr gibt.

Bounce, soft

Ein vorübergehender Zustell-Fehler (Bounce (E-Mail)). Im Gegensatz zu einem hard Bounce könnte bei einem soft Bounce zu einem späteren Zustell-Versuch ein anderes Mailing wieder erfolgreich zugestellt werden, weil das Zustell-Problem nicht permanent ist. Der häufigste Grund für einen soft Bounce ist "Mailbox full", die Mailbox des Empfängers kann also keine Nachrichten entgegennehmen, weil der verfügbare Speicherplatz erreicht wurde.

 

Soft Bounces sollten nicht sofort gesperrt oder gelöscht werden, da zu einem späteren Zeitpunkt die Mail-Zustellung erfolgreich sein könnte - z.B. wenn die Mailbox vom Empfänger (z.B. nach einem Urlaub) inzwischen geleert wurde.

Bounce-Management

Professionelle E-Mail Marketing Software erkennt und verwaltet Bounce (E-Mail) automatisch. Die Bounces werden also nicht mehr in die Inbox des Absenders zugestellt, sondern von der Software abgefangen und je nach Bounce-Typ (hard. vs. soft) wird entsprechend vorgegangen.

Bounce-Rate
(E-Mail)

Kennzahl über die Anzahl an Bounce (E-Mail) (d.h. unzustellbare Mails), die es bei einem Mailing gab, gemessen an der Versand-Anzahl. Wenn also 5.000 Mails verschickt wurden und es dabei 25 Bounces gab, beträgt die Bounce-Rate für dieses Mailing 0,5% (25/5.000). Die Bounce-Rate sollte möglichst niedrig sein, damit das Mailing nicht als Spam eingestuft wird (und außerdem keine unnötigen Versandkosten verursacht). Als grobe Daumenregel sollte die Bounce-Rate bei regelmäßig versendeten Newslettern um oder unter 1% liegen.

Bounce-Rate
(Web-Analyse)

Prozentsatz an Besuchen, bei denen die Besucher die Website nach dem Aufruf einer einzigen Seite gleich wieder verlassen haben, gemessen an der Gesamtanzahl der Besuche im Beobachtungs-Zeitraum. Eine hohe Bounce-Rate (sowohl für die Website als Ganzes als auch für einzelne Seiten) ist in vielen Fällen kein gutes Zeichen, gibt sie doch oft an, dass die Seite die Erwartung des Besuchers nicht erfüllen konnte. Die Gründe dafür können natürlich sehr vielfältig sein - jedoch zahlt es sich oft aus, sich die Seiten mit den höchsten Bounce-Raten genauer anzusehen.

Brand Advocate

(engl. "Marken-Fürsprecher"): User, die man so begeistert hat, dass sie von sich aus gerne und kostenlos "Werbung" für die Marke eines Unternehmens machen. Sie fungieren als Meinungsführer und Multiplikatoren (siehe auch Influencer), wodurch sie Einfluss auf das Kaufverhalten von Anderen nehmen (siehe auch Social Shopping) und maßgeblich die Bekanntheit und Werte einer Marke unterstützen.

Branded Community

Zur Stärkung des (sozialen) Markenwerts setzen Unternehmen gezielt Maßnahmen, um ihre Kunden in und über Soziale Netzwerke) miteinander zu verbinden. Solche Markengemeinschaften bzw. Markengemeinden nennt man Branded Communities: Hier können sich Fans und Interessierte über eine Marke austauschen und mit dem Unternehmen in einen Dialog treten. Branded Communities können die Loyalität zur Marke verstärken und das Image (siehe auch Online-Reputation) positiv beeinflussen.

Browser

Ein Browser ist eine spezielle Software, mit deren Hilfe die Webseite einer Website aufgerufen und dargestellt werden kann. Der Browser nimmt dazu Kontakt mit einem Web-Server auf, bekommt von diesem den HTML-Code der Seite geliefert und stellt die Seite schließlich auf dem Bildschirm des Users dar. Die wichtigsten Browser sind Microsoft Internet Explorer, Mozilla Firefox, Google Chrome und Apple Safari.

Brutto-Öffnungen

siehe Öffnungen, brutto

Brutto-Reichweite

siehe Reichweite, brutto

Buzz

(dt. "Brummen, Summen"): Das gesamte Gesprächsaufkommen in Social Media zu einem bestimmten Thema innerhalb eines bestimmten Zeitraums. Ein Buzz gibt also Auskunft darüber, wie sehr sich eine Community über ein Thema austauscht oder für ein Anliegen engagiert. Dieses Stimmengewirr wird im Rahmen des Social Media Monitoring überwacht und analysiert.

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