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Teilnehmerstimmen

6000
  • Sensationelles Seminar! Es hat mir geholfen, die Hintergründe besser zu verstehen. Und ich habe wertvolle Infos für meine Projekte erhalten.

    Manuel Penaloza, B.A., Styria Media Group AG

  • Beeindruckend, wie gut dieses komplexe Thema aufbereitet wurde. Die vielen aktuellen Beispiele und Experten-Tipps haben für die praktische Umsetzung sehr geholfen.

    Mag. (FH) Sabine Hackl, Vienna International Hotels & Resorts

  • Sehr guter Überblick, kompetent, praxisnah - danke!

    Wolfgang Hemmerich, k|25. Neue Medien. Neue Werbung.

  • Ein großartiges Seminar: verständlich, klar, kurzweilig, interessant. Da war alles auf den Punkt gebracht. Danke!

    Andreas Luthmann, MIM, Salzburg AG

  • Viele Aha-Erlebnisse, viele Tipps - super!

    Mag. (FH) Iris Kunrath, MSc

  • Super Veranstaltung! Weiter so!!!

    David Gellert, Deutsche Anwaltshotline AG

  • Meine Erwartungen wurden übertroffen. Die Vortragenden sind Profis und wissen, wovon sie reden.

    Mag. Elisabeth Perdau, VB-Leasing International Holding GmbH

  • Sehr lebendiger Vortrag. Da hat Langeweile keine Chance!

    Thomas Mayerhofer, BSc, Donau-Universität Krems

  • Es ist immer toll zu erleben, wenn die Begeisterung des Vortragenden auf die Teilnehmer überspringt.

    Renate Hörlezeder, strategisches & operatives Marketing

  • Die Gruppengröße ist optimal, um individuelle Problemstellungen zu diskutieren.

    Sandra Fraissl, BAWAG P.S.K. Versicherung

  • Es macht Spaß, die Dinge nach dem Kurs auszuprobieren.

    Bakk.phil. Theresa Hartmann, Austrian Standards plus GmbH

  • Inhalte gut und spannend verpackt.

    Alexandra Zizka, Moorheilbad Harbach

  • Danke für die tollen Infos und Kniffe!

    Heinz Haim, advantage:apps GmbH

  • Spannend, spannend - danke!

    Paul Kubin, Verkehrsbüro-Ruefa Reisen GmbH

  • Sehr lehrreich und motivierend, das Erfahrene auch umzusetzen!

    Mag. Alexander Lueger, ÖAMTC

  • Komplexe Materie verständlich und praxisnah dargestellt. Super!

    Mag. Gabriele Neuwirth, Allianz Global Assistance

  • Das Seminar überzeugte durch hohe Praxisnähe, viele Beispiele, aktive Einbeziehung der Kleingruppe, top Service.

    Mag. Susanne Stickler, Baader Bank AG

  • Sehr locker und trotzdem zielführend!

    Alexander Matthews, Sto AG

  • Das Seminar war außerordentlich spannend, vielschichtig und sehr praxisnah. Durch die zahlreichen Beispiele erhält man viele wertvolle Inputs für die eigene Arbeit.

    Michaela Podgornik, Nö. Gebietskrankenkasse

C



Call-to-Action

(abgekürzt "CTA"): Kann man vermutlich am besten mit "Handlungs-Aufforderung" übersetzen. Die CTA bezeichnet einen Link, einen Button o.ä., der den User zu einer gewünschten Handlung (und schlussendlich zu einer Conversion) bringen soll. Beispiel: "Newsletter registrieren", "Rückruf anfordern" oder "In den Warenkorb". In der Praxis entscheiden gute CTA‘s stark über Erfolg bzw. Misserfolg einer Marketing-Maßnahme - daher sollte ihnen besondere Beachtung geschenkt werden. Nicht zuletzt aus diesem Grund werden CTA‘s auch sehr häufig durch Tests optimiert.

CAN-SPAM Act

(Akronym für "Controlling the Assault of Non-Solicited Pornography and Marketing"): Gesetz, das den Versand von E-Mails in den USA regelt. (In Österreich ist es das Telekommunikations-Gesetz, in Kanada CASL). Die rechtlichen Grundsätze in den USA unterscheiden sich grundlegend von den Rahmenbedingungen in Europa: So gibt es in den USA ein Opt-out Prinzip - d.h. ein Versand ist, auch ohne Permission (Zustimmung), so lange zulässig, bis sich ein Empfänger abmeldet; in Europa ist das genau umgekehrt. Außerdem muss ein Widerruf in den USA innerhalb von 10 Tagen verarbeitet werden; in Europa muss das "unverzüglich" geschehen.

 

Doch Gemeinsamkeiten gibt es auch: Ein Verschleiern des Absenders oder eine Irreführung der Betreffzeile ist in den USA genauso verboten wie in Europa, und auch bestimmte Mindestangaben über das versendende Unternehmen müssen gemacht werden (siehe dazu Impressum).

CAPTCHA

(Akronym für "Completely Automated Public Turing Test to Tell Computers and Humans Apart"): Sammelbegriff für Maßnahmen, die insb. für Website-Formulare verwendet werden, um das Abschicken durch automatisierte Programme (sog. Spam-Bots) zu verhindern. Dazu müssen meist verzerrte Zeichenfolgen eingegeben oder einfache Rechenaufgaben gelöst werden.

 

Der Vorteil von Captcha’s liegt auf der Hand: Die Qualität der Teilnehmer-Adressen (z.B. für eine Newsletter-Anmeldung oder an einem Gewinnspiel) ist normalerweise dramatisch höher, weil automatisierte Fake-Anmeldungen verhindert werden. Der Nachteil ist jedoch, dass viele Menschen Captcha’s als lästig empfinden oder selber an der Eingabe scheitern.

Cascading Style Sheet

(abgekürzt "CSS"): Eine relativ simple Formatierungs-Sprache, die HTML ergänzt. Der zentrale Vorteil ist, dass damit zentrale Formatierungs-Elemente (z.B. Schriftgröße und -Farbe für Überschriften) nicht mehr direkt im HTML-Code, sondern davon losgelöst in einem eigenen Dokument, dem CSS, definiert werden. Wenn dann später eine Änderung der Formatierung erfolgen soll, muss diese nur im zentralen CSS erfolgen.

 

CSS können auch für E-Mails eingesetzt werden, allerdings nur sehr eingeschränkt: Externe CSS funktionieren in kaum einem Mail-Programm: Google-Mail ist berüchtigt dafür, sämtliche CSS-Angaben im Header-Bereich eines Mailings komplett zu entfernen, und auch die übrigen Mail-Programme unterstützen nur einen kleinen Teil der möglichen CSS-Formatierungen. Daher ist der Einsatz von CSS für die Mail-Gestaltung leider sehr problematisch und sollte unbedingt vor einem Versand getestet werden.

 

In den letzten Jahren hat CSS eine neue wichtige Bedeutung bekommen: Denn über spezielle CSS-Befehle ist es möglich, für mobile Endgeräte spezielle Formatierungen anzuwenden, um die Darstellung auf den kleinen Bildschirmen zu optimieren. (siehe dazu Responsive).

CASL

(Abkürzung für "Canada’s Anti-spam Legislation"): Das kanadische Pendant zu dem US-amerikanischen CAN-SPAM Act, regelt also die rechtlichen Rahmenbedingungen für den E-Mailing-Versand in Kanada. Im Gegensatz zu den USA gilt in Kanada - wie in Europa - ein Opt-in Prinzip, d.h. kommerzielle E-Mails sind erst nach einer Permission (Zustimmung) durch den Empfänger zulässig.

CC-Feld

(Abkürzung für "Carbon Copy", dt. "Kopie"): Bezeichnet neben dem TO-Feld und dem BCC-Feld ein Feld im Header eines E-Mails. Darin können mehrere Empfänger eingetragen werden, an die das Mailing verschickt werden soll. Durch die Eintragung in das CC-Feld (im Gegensatz zum TO-Feld) wird vom Absender normalerweise angedeutet, dass er vom Empfänger keine Antwort erwartet, sondern ihm die Nachricht lediglich "zur Information" schickt.

 

Der grundlegende Unterschied zum BCC-Feld ist, dass jeder Empfänger im CC-Feld sowohl den Absender als auch alle anderen Empfänger sehen kann. Dabei sollte auf den Datenschutz geachtet werden, da die Veröffentlichung einer E-Mail Adresse (gegenüber den anderen Empfängern) meist der Zustimmung bedarf.

Certified Senders Alliance

(abgekürzt "CSA"): Ein privater deutscher Verband, der die Zustellung der E-Mails seiner Mitglieder bei den Internet Service Providern sicherstellen will. Die Mitglieder unterwerfen sich mit der (kostenpflichtigen) Teilnahme strengen Regeln, die teilweise über die rechtlichen Anforderungen hinausgehen. Dafür werden die Mails der Mitglieder bei den teilnehmenden Internet Service Providern auf eine Whitelist gesetzt, werden also garantiert zugestellt und landen nicht ev. in einem Spam-Filter des Providers (lokale Spam-Filter des Users greifen allerdings trotzdem).

 

Die CSA gilt nur für Deutschland, in Österreich gibt es beispielsweise kein ähnliches Projekt. Darüber hinaus sind nicht alle großen deutschen Provider Mitglieder der CSA - d.h. eine Mitgliedschaft garantiert kein flächendeckendes Whitelisting, auch nicht in Deutschland.

Channel

(dt. "Kanal"): Die Bezeichnung (unter anderem) für das User-Konto auf YouTube. Hier können von Privatpersonen und von Unternehmen Videos präsentiert werden.

 

Tipp: Wichtig bei der Einrichtung des Accounts ist die Wahl eines passenden Benutzernamens - auch für Unternehmen: Er bestimmt die URL, die dann zum jeweiligen Channel führt. Der Titel sollte daher nicht nur den Unternehmensnamen enthalten, sondern auch zielgruppen- und inhalts-relevante Stichworte. YouTube bietet auch die Möglichkeit, den Channel mit unterschiedlichen Farben und Schriften an das Corporate Design des Unternehmens anzupassen.

Chat

(dt. "Unterhaltung, Plauderei"): Bezeichnet ein Online-Gespräch zwischen zwei oder mehreren Personen in Echtzeit (siehe auch Instant Messaging). Es gibt mittlerweile nicht nur Text-Chats (z.B. GroupMe, Snapchat) sondern auch Audio- und Video-Chats (z.B. Skype, Hangout, WhatsApp).

Check-In

Bezeichnet bei Foursquare, Facebook, Google+ und anderen Plattformen die Möglichkeit, den aktuellen Aufenthaltsort mit Freunden zu teilen. So kann man seinen Freunden einfach und schnell mitteilen, wo man gerade ist und z.B. wie es einem dort gefällt. Mithilfe der Ortungs-Funktionen von Smartphones oder Tablets stellt Foursquare den aktuellen Standort fest; Benutzer können dann an den Standorten "ein-checken" sowie Punkte - und gelegentlich auch Abzeichen (z.B. "Bürgermeister") - sammeln.

Chronik

(engl. "Timeline"): Teil des Facebook-Profils - die Chronik ist der Ort, an dem die eigenen Beiträge nach Datum sortiert angezeigt werden. Bei entsprechender Berechtigung können auch andere Nutzer auf der persönlichen Chronik Beiträge posten (z.B. direkt oder über Markierungen).

Churn-Rate

engl. Bezeichnung für Abwanderungs-Rate

Cinemagramm

Eine Sonderform des animierten GIF (GIF, animiert). Dabei wird eine Animation nur in einen Teil eines größeren Bildes eingebaut; es wird also nur ein (kleiner) Teil des Bildes tatsächlich durch die Animation verändert - es entsteht jedoch oft der Eindruck, dass beinahe das gesamte Bild animiert wäre. Der größte Vorteil eines Cinemagramms liegt in der relativ kleinen Dateigröße, da eben nur ein Teil des Bildes animiert wird - allerdings ist die Erstellung ziemlich aufwändig.

Circle

(dt. "Kreis, Zirkel"): Bezeichnet in Google+ Gruppen, denen Kontakte zugeordnet werden können (z.B. Verwandte, Freunde, Arbeitskollegen u.s.w.). Damit können Nachrichten einfach und schnell an genau die Zielgruppen (Kreise) gerichtet werden, für die sie auch gedacht sind.

 

Diese Gruppierungen können individuell eingerichtet, benannt und "befüllt" werden. Die Circles ermöglichen dadurch eine besonders gezielte und effiziente Kommunikation innerhalb des Netzwerks. Gerade Unternehmen profitieren von der Möglichkeit einer zielgruppen-spezifischeren Ansprache von unterschiedlichen Dialog-Gruppen.

Click

engl. Bezeichnung für Klick

Click Reach

engl. Bezeichnung für Klick-Reichweite

Click-Through-Rate

siehe Klickrate

Click-to-Open Rate

(abgekürzt "CTO"): Die "normale" single Klickrate (Klickrate, single) wird bei E-Mailings auf Basis aller Empfänger berechnet, die das Mailing bekommen haben (d.h. Versandmenge abzüglich der Bounce (E-Mail)). Das bedeutet jedoch, dass die Klickrate direkt mit der Öffnungsrate korreliert - denn Mailings mit niedrigen Öffnungsraten haben damit automatisch niedrige Klickraten.

 

Daher wird bei der CTO-Rate für die Analyse nicht die Anzahl an zugestellten, sondern an geöffneten Mails herangezogen; es wird also analysiert, wie viele der Öffner auf einen Link geklickt haben. Diese Zahl ist de facto meist aussagekräftiger als die traditionelle Klickrate, allerdings ist sie nicht die Standard-Berechnung der Klickrate und macht damit Vergleiche zwischen verschiedenen Tools schwieriger.

Client

(engl. Kurzbezeichnung für "Endgerät"): Im Zusammenhang mit E-Mail Marketing wird "Client" oft auch synonym für Mail-Programm verwendet. Die technische Bezeichnung für solch eine Software lautet Message User Agent (kurz MUA).

Clustering

siehe Segmentierung

CMS

Abkürzung für Content Management System

Co-Registrierung

Verfahren zur Adress-Gewinnung. Dabei wird in einem Registrierungs-Formular (z.B. für ein Gewinnspiel) eine zusätzliche Checkbox angeboten, durch die sich der Besucher für den Newsletter eines weiteren Unternehmens anmelden kann.

 

Damit die Co-Registrierung gültig ist, müssen jedoch einige Voraussetzungen erfüllt sein: Die Checkbox darf nicht vor-ausgewählt sein, der Hinweis auf das zweite Unternehmen muss klar ersichtlich sein (ein Hinweis im Kleingedruckten ist nicht ausreichend) und sämtliche Unternehmen müssen namentlich angeführt werden.

Comment

siehe Kommentar

Community

Neu-deutsch für eine Gemeinschaft. Meist wird der Begriff in Zusammenhang mit den Social Media verwendet - die Community ist hier z.B. die Menge an Freunden (siehe Friend oder Fans).

 

Als Community bezeichnet man aber auch die Gesamtheit der Besucher einer Website oder manchmal sogar alle Internet-Nutzer ("die Internet-Community").

Complaint

(dt. "Beschwerde"): siehe Spam-Beschwerde

Complaint-Rate

(dt. "Beschwerde-Rate"): siehe Spam-Beschwerde-Rate

Connector

engl. Bezeichnung für Konnektor

Content

(dt. "Inhalte"): Darunter werden allgemein Informations-Inhalte verstanden (z.B. einer Webseite, eines Netzwerks, eines Newsletters, einer Kampagne): Texte, Grafiken, Fotos, Videos, Animationen, Downloadangebote u.s.w.

 

Jede Internet-Präsenz und jeder Newsletter braucht lesenswerte Inhalte. Das beginnt bei banalen Dingen wie einer Beschreibung des Unternehmens und der Produkte, und endet bei Whitepapers, Ratgebern, Blog-Artikel u.v.m.

 

Gute Inhalte sind jedoch in vielfacher Hinsicht für Online-Marketing immens wichtig: Sie machen die Site für den Leser interessanter, für potentielle Interessenten überzeugender und für Suchmaschinen attraktiver. Der Aufwand für die Entwicklung und Aufbereitung von lesenswerten Inhalten wird von vielen Unternehmen anfangs stark unterschätzt; jedoch macht er sich meist langfristig bezahlt, da guter Content sich positiv auf viele Bereiche auswirkt.

 

(Seminar-Hinweis: Erfolgsfaktor Content)

Content Management System

(abgekürzt "CMS"): Eine spezielle Software, mit deren Hilfe Inhalte (meist jene von Websites) durch einen Redakteur eingepflegt und gewartet werden können. Der größte Vorteil von modernen CMS besteht darin, dass normalerweise keine HTML-Kenntnisse für die Eingabe und Formatierung notwendig sind und dass das System viele Verwaltungsaufgaben übernimmt (z.B. das Anpassen der Links, wenn Seiten verschoben oder umbenannt werden). Bekannte CMS sind beispielsweise TYPO3 (für Websites) oder Wordpress (für Blogs).

Content, dynamisch

Dynamischer Content bedeutet, dass Inhalte auf den jeweiligen Leser (einer Website oder eines Newsletters) automatisch angepasst werden - auf Basis von vielen Faktoren wie Interessen, Historie (z.B. in der Vergangenheit betrachtete Seiten oder angeklickte Newsletter-Artikel), soziodemographische Merkmale (Alter, Geschlecht, Wohnort u.s.w.). Siehe dazu auch Content, personalisiert; darüber hinaus werden hier aber auch weitere Faktoren berücksichtigt wie die aktuelle Tageszeit, die Lese-Situation, das aktuelle Wetter u.v.m.

Content, personalisiert

Einige E-Mail Marketing Software-Tools oder Content Management Systeme für Websites können auch die Inhalte für jeden Empfänger/Besucher personalisieren. Damit ist weniger das Einbinden von einzelnen Feldern wie bei einem Serienbrief gemeint, sondern die Personalisierung von ganzen Artikeln, Produkten oder Angeboten. So könnte der Käufer eines Produktes danach automatisch passendes Zubehör angeboten bekommen (genau für das kürzlich gekaufte Produkt), oder ein Newsletter-Erstleser könnte einen Willkommens-Rabatt angeboten bekommen (den langjährige Leser nicht mehr erhalten). Sogar die Personalisierung von Bildern ist möglich (Bild-Personalisierung).

 

In der einfachsten Form werden einfach einzelne Inhalte ausgetauscht, analog zu einem Serienbrief (Beispiel: "Heute kostenlose Lieferung nach {Ort}!"); moderne Systeme erlauben jedoch auch hochgradig dynamische Inhalte (Content, dynamisch), die nahezu in Echtzeit für jeden Empfänger individuell zusammengestellt werden.

 

Vorteil der Personalisierung ist die Erhöhung der Relevanz des Mailings bzw. der Website; Nachteil der deutlich höhere Komplexitäts-Grad (z.B. ist meist eine Anbindung an eine Shop-Datenbank o.ä. notwendig).

Content-Plan

Strukturiertes (meist nach Wochen oder Monaten gegliedertes) Verzeichnis der wichtigsten geplanten Kommunikations-Aktivitäten eines Unternehmens oder einer Abteilung. Ähnlich einem Redaktions-Plan wird darin festgehalten, welche Website- bzw. Social-Media-Inhalte entwickelt oder aktualisiert werden bzw. wann welche E-Mailings verschickt werden sollen - und mit welchen inhaltlichen Schwerpunkten.

 

So ein Content-Plan mag nach überflüssiger Bürokratie klingen - er hat aber viele Vorteile: Er klärt Zuständigkeiten und Vorlaufzeiten, definiert notwendige Arbeiten durch Dritte (z.B. Grafiker oder Texter), gibt eine Übersicht über Timings, macht Ressourcen-Einsatz nachvollziehbar und erleichtert Synergien der Kommunikations-Arbeiten zwischen mehreren Abteilungen. Außerdem ist ein simpler Content-Plan meist mit geringem Aufwand erstellbar.

Content-Recycling

Euphemismus für die gezielte Wieder-Verwendung von Inhalten in (leicht) abgewandelter Form. So kann beispielsweise ein Artikel über die rechtlichen Grundlagen von E-Mail Marketing erstellt werden; auf dieser Basis wird später eine Checkliste entwickelt, ein E-Book, ein interaktiver Ratgeber u.s.w. - d.h. es wird also der gleiche Inhalt leicht abgeändert in immer neue Erscheinungsformen gegossen. Der große Vorteil liegt auf der Hand: Vermeintlich neue Inhalte können auf diese Weise mit relativ überschaubarem Aufwand erstellt werden und bieten dennoch einen Mehrwert für den Leser.

Content-Sharing

Beschreibt im Allgemeinen das Teilen von Content, z.B. über Media-Sharing-Plattformen oder Soziale Netzwerke. Bei den Inhalten kann es sich sowohl um Texte als auch um Bilder, Fotos, Videos und Audio-Dateien handeln.

 

Content-Sharing bietet Unternehmen eine gute Möglichkeit, um einmal erstellen Content auf vielen verschiedenen Stellen im Internet zu platzieren. Allerdings ist hier Vorsicht geboten: Mehrfach veröffentlichte Inhalte führt zu Problemen bei der Indizierung durch Suchmaschinen (duplicate Content).

Conversion

(dt. "Zielerreichung"): Mit Sicherheit eine der wichtigsten Kennzahlen für die Erfolgskontrolle von Websites, E-Mailings & Co: Hier erfahren Sie, ob aus interessierten Website-Besuchern oder Newsletter-Lesern auch echte "Kunden" gewonnen werden konnten. Konkret versteht man unter Conversions also die Anzahl der Besucher einer Website (oder Empfänger eines Newsletters u.s.w.), die eine bestimmte, von Ihnen definierte, Handlung ausgeführt haben (z.B. Shop-Bestellung, Abschicken eines Kontaktformulars, Gewinnspiel-Teilnahme, Folder-Download, u.v.m.).

Conversion Funnel

(dt. "Zielerreichungs-Trichter"): Manche Conversions bestehen aus mehreren Teilschritten. Beispielsweise gliedert sich eine Bestellung in einem Online-Shop typischerweise in folgende Phasen: 1) Warenkorb-Ablage, 2) Lieferangaben, 3) Zahlungsdetails, 4) Zusammenfassung und 5) Abschluss (=Kauf). Da in jeder dieser Phasen potentielle Käufer wieder aussteigen können, spricht man von einem Trichter-Prozess. Solche Conversion-Funnels kann man in vielen Web-Analyse Systemen gezielt analysieren, um den Prozess zu optimieren und damit die Conversion-Rate in Summe zu erhöhen.

Conversion-Rate

Gibt die Zielerreichungs-Rate (einer Conversion) an: Bei wie viel Prozent der Besuche einer Website (bzw. Empfängern eines E-Mailings) wurde ein Ziel erreicht (also z.B. im Webshop eine Bestellung durchgeführt), gemessen an der Gesamtzahl der Website-Besuche bzw. an der Anzahl an zugestellten E-Mails.

 

Achten Sie jedoch darauf, dass eine Conversion-Rate nur in Zusammenhang mit dem Ziel aussagekräftig ist! Denn eine Newsletter-Anmeldung ist natürlich wesentlich einfacher zu erreichen als eine kostenpflichtige Bestellung in einem Webshop - daher sollten nur die Conversion-Raten von ähnlichen Zielen miteinander verglichen werden.

 

Um Conversion-Raten messen zu können, muss eine Rückmeldung nach erfolgter Conversion durch die Website an das auslösende System (z.B. eine E-Mail Marketing Software) erfolgen. Das erfolgt meist durch Einbau eines Tracking-Pixels auf der Danke-Seite.

Conversion-Tracking

Überprüfung durch ein externes System, ob eine Conversion auf der Website stattgefunden hat; d.h. es wird festgestellt, ob eine Maßnahme in einem externen System zu einem Erfolg geführt hat. So erlauben beispielsweise einige E-Mail Marketing Software Anbieter es, neben Öffnungs- und Klickraten auch festzustellen, ob auf Basis eines E-Mailings ein Empfänger auf der Website des Unternehmens eine Conversion (z.B. Shop-Bestellung oder Abschicken eines Kontakt-Formulars) durchgeführt hat. In den meisten Fällen ist das eine wichtige Information, da so analysiert werden kann, ob ein E-Mailing auch einen wirtschaftlichen Erfolg gebracht hat - die bloße Öffnung bzw. ein Klick bedeutet ja noch nicht, dass der Leser auch etwas gekauft oder ein Formular ausgefüllt hat.

 

Neben E-Mail Marketing kann das Conversion-Tracking auch für Online-Werbung, Google AdWords und andere Werbe-Kanäle vorgesehen werden.

 

Technisch funktioniert dieses Tracking der Conversions i.d.R. über ein Tracking-Pixel, das auf der Danke-Seite eingebaut wird und dem externen System das Erreichen der Conversion rückmeldet.

Cookie

(dt. "Plätzchen"): Eine winzige Textdatei, die es einer Website ermöglicht, einen Web-Browser nach einem ersten Besuch wiederzuerkennen. Cookies werden durch den Browser in einer Textdatei auf dem Computer abgelegt und können beim nächsten Aufruf der Website wieder ausgelesen werden. Sie werden in erster Linie zur Identifizierung einzelner User verwendet.

 

Dazu ein Beispiel: Ein Besucher ruft eine Website auf. Dabei wird von dieser Website bei dem Besucher ein Cookie gespeichert, das seine "Besuchernummer" (z.B. 12638185) enthält. Wenn der gleiche Besucher einige Tage später die gleiche Website besucht, kann diese Website das (eigene) Cookie auslesen und feststellen, dass der Besucher mit der ID 12638185 früher bereits auf der Website war. So kann die Website ihn z.B. entsprechend begrüßen ("Willkommen zurück!") oder maßgeschneiderte Inhalte präsentieren (Content, dynamisch).

 

Im Bereich Online-Werbung werden Cookies v.a. für das Frequency Capping und auch das Re-Marketing eingesetzt.

 

Cookies sind passiv und können niemals Viren, Trojaner oder andere schädliche Programme enthalten. Außerdem enthalten sie in den meisten Fällen keine personenbezogenen Daten. Die Cookies können darüber hinaus immer nur von der Website ausgelesen werden, die das Cookie auch gesetzt hat - die Website X kann also nicht in Erfahrung bringen, welche anderen Websites der User besucht hat. Dennoch sind Cookies in Verruf geraten, da sie für den Benutzer meist unbemerkt (und ungefragt) von den Websites gesetzt werden.

 

Da immer mehr User Cookies löschen bzw. blockieren, denkt die werbetreibende Industrie derzeit intensiv über Alternativen nach (Stichworte: Super-Cookie, Flash-Cookie, Fingerprints u.s.w.).

Cost per Click

(abgekürzt "CPC", dt. "Kosten pro Klick"): Gängiges Werbekosten-Abrechnungsmodell, nach dem nur gezahlt wird, wenn auf eine Werbung geklickt wird - und nicht, wenn die Werbung bloß angezeigt wird. Google AdWords verwendet beispielsweise ein CPC-Modell.

 

Der größte Vorteil dieses Abrechnungsmodells für den Werbetreibenden ist, dass er nur bei "Erfolg" seines Werbemittels bezahlt (wenn man den Klick auf einen Anzeigentext, einen Link oder auf einen Werbe-Banner gleich als Erfolg definieren will).

Cost per Lead

(abgekürzt "CPL", dt. "Kosten pro Interessent"): Abrechnungsmodell für Werbe-Einschaltungen, bei dem im Gegensatz zum CPC-Modell (Cost per Click) nur dann Kosten entstehen, wenn ein konkreter Lead (Interessent) dadurch zustande kommt - meist durch Ausfüllen eines entsprechenden Formulars.

 

Damit liegt CPL zwischen CPC und CPO (Cost per Order): Bei CPC entstehen Kosten schon durch den Klick auf ein Werbemittel, bei CPO erst wenn ein echter Auftrag zustande kommt. Der Vorteil von CPL ist - verglichen mit CPC - das geringere Risiko für den Werbetreibenden: Ein Klick bedeutet ja noch lange nicht, dass dadurch ein Interessent entsteht (und noch weniger, dass auch ein echter Auftrag zustande kommt).

Cost per Order

(abgekürzt "CPO", dt. "Kosten pro Auftrag"): Abrechnungsmodell, das über CPL (Cost per Lead) (und damit auch CPC (Cost per Click) hinausgeht: Hier entstehen nur Kosten, wenn auch tatsächlich ein Auftrag (engl. "Order") zustande kommt. Hier ist das Risiko für den Auftraggeber natürlich am geringsten - er muss ja nur zahlen, wenn ein konkreter Auftrag durch die Werbeaktivität entsteht.

CPC

Gebräuchliche Abkürzung für Cost per Click

CPL

Gebräuchliche Abkürzung für Cost per Lead

CPM

Abkürzung für "Cost Per Mille", siehe TKP

CPO

Gebräuchliche Abkürzung für Cost per Order

Crawler

siehe Spider

Cross-Selling

Angebote an einen Käufer für passendes Zubehör oder für ähnliche Waren bzw. Dienstleistungen, die er gekauft hat. So könnte z.B. dem Käufer eines Rasenmähers ein Ersatzmesser angeboten werden - mit dem Gedanken, dass die Kaufbereitschaft in diesem Moment für passende Angebote besonders hoch sein sollte. Solche Angebote können via E-Mail sehr effizient (und über Recommendation-Engines sogar automatisiert) verschickt werden.

 

Bei Cross-Selling geht es üblicherweise um ergänzende Angebote für einen Kauf; beim Up-Selling versucht man, einen bestehenden Kunden zum Kauf eines höherwertigen Produktes (z.B. höherwertiges Nachfolge-Modell eines Druckers) zu bewegen.

Crowdsourcing

Eine Wortkreation, die eine Auslagerung von internen Unternehmensaufgaben an freiwillige User beschreibt. Dabei machen sich Unternehmen die Intelligenz und Ideen der Masse zu Nutze, um konkrete Aufgaben und Problem zu lösen (z.B. das Testen von Software-Anwendungen in der Beta-Phase). Dieser Ansatz stützt sich darauf, dass Kunden nicht mehr nur passive Konsumenten sondern aktive Partner in der Entwicklung, Herstellung, Vermarktung u.s.w. von Produkten und Dienstleistungen sein können.

 

Für Unternehmen hat die Nutzung von Crowdsourcing gleich mehrere Vorteile: Kunden sind direkt eingebunden und bringen ihre Erfahrungen, Ideen, Meinungen und Empfehlungen gezielt ein; Produkte und Dienstleistungen können so von Beginn an optimal an die Kundenbedürfnisse angepasst werden; die vielen kostenlosen Vorschläge (z.B. zu Design, Funktionen u.s.w.) sparen dem Unternehmen nicht nur Geld sondern auch wertvolle Zeit; spätere Anpassungsleistungen in der Entwicklung können deutlich reduziert und spätere Kunden frühzeitig eingebunden werden.

CSA

Gebräuchliche Abkürzung für Certified Senders Alliance

CSS

Gebräuchliche Abkürzung für Cascading Style Sheet

CSV

Steht für "Comma-separated values" und ist ein Dateiformat. Im Grunde ist es eine simple Textdatei, in der die einzelnen Daten-Elemente durch Kommas (sic!) getrennt werden. Der größte Vorteil dieses Dateiformats liegt in der Einfachheit (eine CSV-Datei kann mit jedem Text-Editor oder auch mit Microsoft Excel geöffnet werden) und dass fast jede Datenbank-Software CSV-Dateien exportieren und importieren kann. CSV ist also oft der "kleinste gemeinsame Nenner" des Datenaustausches.

 

Der wichtigste Nachteil von CSV liegt in der Natur des Trennzeichens Komma: Sobald dieses Zeichen im Feldinhalt vorkommt (z.B. "Wien, Innenstadt") kann es bei einem Import zu Problemen kommen. Daher wird in der Praxis oft auf alternative Dateiformate wie TSV oder XLS zurückgegriffen.

 

Tipp: Microsoft Excel geht beim Öffnen einer CSV-Datei immer von dem Zeichensatz "Latin1" (ISO 8859-1) aus; daher werden bei einer UTF-8 Datei alle Sonderzeichen nicht richtig übernommen; solche Dateien sollten in Excel "importiert" werden, da bei dem Import-Dialog der Zeichensatz angegeben werden kann!

CTA

Gebräuchliche Abkürzung für Call-to-Action

CTO

siehe Click-to-Open Rate (manchmal auch Abkürzung für "Click to Order")

CTR

Gebräuchliche Abkürzung für Click-Through-Rate, siehe Klickrate

Customer Lifetime Value

Die Analyse des Customer Lifetime Value versucht, einer Person (z.B. Website-Besucher oder Newsletter-Abonnent) einen monetären Wert zuzuordnen, berechnet über die gesamte Dauer der (erwarteten) Kundenbeziehung, meist abgezinst auf den Gegenwartswert. Dabei werden einerseits Einnahmen (z.B. Shop-Bestellungen) und andererseits Kosten (z.B. für den Versand der Mailings) berücksichtigt, um für jeden Datensatz einen "Wert" zu errechnen bzw. zu prognostizieren. Auf Basis dieses Wertes kann dann ggfs. selektiv vorgegangen werden - z.B. könnte man dann Empfängern mit einem hohen Customer Lifetime Value einen VIP-Gutschein schicken, den andere nicht bekommen.

CVR

Abkürzung für Conversion-Rate

Hand