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Teilnehmerstimmen

6000
  • Sensationelles Seminar! Es hat mir geholfen, die Hintergründe besser zu verstehen. Und ich habe wertvolle Infos für meine Projekte erhalten.

    Manuel Penaloza, B.A., Styria Media Group AG

  • Beeindruckend, wie gut dieses komplexe Thema aufbereitet wurde. Die vielen aktuellen Beispiele und Experten-Tipps haben für die praktische Umsetzung sehr geholfen.

    Mag. (FH) Sabine Hackl, Vienna International Hotels & Resorts

  • Sehr guter Überblick, kompetent, praxisnah - danke!

    Wolfgang Hemmerich, k|25. Neue Medien. Neue Werbung.

  • Ein großartiges Seminar: verständlich, klar, kurzweilig, interessant. Da war alles auf den Punkt gebracht. Danke!

    Andreas Luthmann, MIM, Salzburg AG

  • Viele Aha-Erlebnisse, viele Tipps - super!

    Mag. (FH) Iris Kunrath, MSc

  • Super Veranstaltung! Weiter so!!!

    David Gellert, Deutsche Anwaltshotline AG

  • Meine Erwartungen wurden übertroffen. Die Vortragenden sind Profis und wissen, wovon sie reden.

    Mag. Elisabeth Perdau, VB-Leasing International Holding GmbH

  • Sehr lebendiger Vortrag. Da hat Langeweile keine Chance!

    Thomas Mayerhofer, BSc, Donau-Universität Krems

  • Es ist immer toll zu erleben, wenn die Begeisterung des Vortragenden auf die Teilnehmer überspringt.

    Renate Hörlezeder, strategisches & operatives Marketing

  • Die Gruppengröße ist optimal, um individuelle Problemstellungen zu diskutieren.

    Sandra Fraissl, BAWAG P.S.K. Versicherung

  • Es macht Spaß, die Dinge nach dem Kurs auszuprobieren.

    Bakk.phil. Theresa Hartmann, Austrian Standards plus GmbH

  • Inhalte gut und spannend verpackt.

    Alexandra Zizka, Moorheilbad Harbach

  • Danke für die tollen Infos und Kniffe!

    Heinz Haim, advantage:apps GmbH

  • Spannend, spannend - danke!

    Paul Kubin, Verkehrsbüro-Ruefa Reisen GmbH

  • Sehr lehrreich und motivierend, das Erfahrene auch umzusetzen!

    Mag. Alexander Lueger, ÖAMTC

  • Komplexe Materie verständlich und praxisnah dargestellt. Super!

    Mag. Gabriele Neuwirth, Allianz Global Assistance

  • Das Seminar überzeugte durch hohe Praxisnähe, viele Beispiele, aktive Einbeziehung der Kleingruppe, top Service.

    Mag. Susanne Stickler, Baader Bank AG

  • Sehr locker und trotzdem zielführend!

    Alexander Matthews, Sto AG

  • Das Seminar war außerordentlich spannend, vielschichtig und sehr praxisnah. Durch die zahlreichen Beispiele erhält man viele wertvolle Inputs für die eigene Arbeit.

    Michaela Podgornik, Nö. Gebietskrankenkasse

S



SaaS

Abkürzung für "Software as a Service", siehe dazu Application Service Providing

Schläfer

Empfänger, die innerhalb eines definierten Zeitraums Mailings erhalten, diese aber nicht geöffnet (und damit auch nicht geklickt) haben. Die Bounce (E-Mail) zählen hier nicht dazu, da solche E-Mails den Empfänger ja gar nicht erreichen.

 

Die Schläfer, manchmal auch "Inaktive" genannt, sollten einem Absender nicht egal sein: Erstens verursachen sie unnötige (Versand-) Kosten, zweitens verschlechtern sie viele Kennzahlen und drittens verringern sie möglicherweise die Zustell-Rate, weil einige Internet Service Provider zunehmend das Interaktions-Verhalten der Empfänger für die Einteilung zwischen Spam und Ham berücksichtigen. Schläfer sollten daher regelmäßig re-aktiviert (siehe Re-Aktivierung) oder aus der Datenbank entfernt werden.

Screen Real Estate

(wörtlich übersetzt: "Bildschirm-Immobilie"): Ein besonders wichtiger (weil meist erfolgskritischer) Bereich des Bildschirms. Bei einem E-Mailing ist das typischerweise der Vorschau-Bereich, weil die dort angezeigten Elemente darüber mit-entscheiden, ob ein Mailing geöffnet wird oder nicht. Der Begriff leitet sich aus dem Immobilien-Geschäft ab, wo es auch oft heißt, dass vorwiegend die Lage eines Grundstücks für den Preis entscheidend ist.

SEA

Abkürzung für "Search Engine Advertising", siehe Suchmaschinen-Marketing

Search Engine Optimization

siehe Suchmaschinen-Optimierung

Seed-List

Manchmal werden von Unternehmen künstliche E-Mail Adressen bewusst in einen Mailing-Verteiler eingebunden, um die Qualität der Zustellung zu beurteilen: Das sind oft eigene Adressen (vom Absender und Kollegen), manchmal auch von externen Partnern oder Dienstleistern. Durch die Beobachtung der Inbox-Placement-Rate bei der Seed-Liste werden Rückschlüsse auf die Zustell-Qualität (und Zustell-Rate) des gesamten Verteilers gezogen. Darüber hinaus kann so überprüft werden, ob es eventuelle Darstellungs-Probleme gibt - wenn in der Seed-List Adressen von unterschiedlichen Internet Service Providern vorgesehen wurden (AOL, Web.de, GMX, u.s.w.).

Segmentierung

Die Einteilung der User (Besucher einer Website, Leser eines Newsletters, u.s.w.) in zwei oder mehrere Teilgruppen, die sich in ihren Interessen, Status im Lebenszyklus oder weiteren Eigenschaften ähneln. Beispielsweise können durch solch eine Teilung der Versandmenge eines E-Mailings in mehrere homogene Untergruppen Botschaften deutlich besser an die jeweiligen Empfänger angepasst werden; dadurch steigt die Relevanz der Mailings, diese führt wiederum zu höheren Öffnungs- und/oder Klickraten.

 

Die Segmentierung kann nach den unterschiedlichsten Kriterien erfolgen (z.B. bei vielen Web-Analyse Systemen oder E-Mail Marketing Software ist das über spezielle Funktionen recht einfach möglich). Besonders einfache (und daher beliebte) Unterscheidungs-Merkmale sind beispielsweise das Geschlecht (Mann/Frau), der Status im Lebenszyklus, der Wohnort oder das bisherige Antwortverhalten (siehe dazu z.B. Schläfer). Es gibt jedoch auch weitaus komplexere Möglichkeiten der Segmentierung mit Berechnung von Scores u.v.m.

Seitenaufruf

(engl. "Page Impression"): Bedeutet genau das, was die Bezeichnung vermuten lässt: Es erfolgt ein Seitenaufruf einer Website durch einen User. Beispiel: Angenommen, zwei Besucher statten einer Website im Betrachtungs-Zeitraum je 3 Besuche ab und sehen sich dabei je 5 Seiten an. Dann erfasst das Webanalyse-System 2 Besucher, 6 (=2*3) Besuche und 30 (=6*5) Seitenaufrufe.

 

Der große Unterschied zu Ad Impressions ist, dass eine Seite auch mehrere Werbemittel enthalten kann. Beispiel: Die Website A enthält 4 Online-Banner; wenn diese Seite 45x aufgerufen wurde, dann ergibt das 45 Page Impressions und 180 Ad Impressions (=45*4).

Seitenzugriff

(auch "Page Impression, Seitenaufruf"): Ein Seitenzugriff findet immer dann statt, wenn eine Seite Ihrer Website abgerufen und im Web-Browser des Nutzers dargestellt wird. Häufiger werden die englischen Begriffe Impression (bzw. Page Impression) oder der Begriff Seitenaufruf verwendet.

Selfie

Ein Selbstportrait, das man mit der Digitalkamera oder mit dem Smartphone aufnimmt - um es dann meist über Soziale Netzwerke als Post zu veröffentlichen. Das bisher wohl bekannteste Gruppen-Selfie ist der Schnappschuss von Ellen DeGenres bei der Oscar-Verleihung 2014, wo Brad Pitt und andere Stars begeistert in die Kamera lächelten. Das Foto wurde auf Twitter über eine Million Mal als ReTweet weitergeleitet.

Sender Policy Framework

siehe SPF

Sender-ID

Gehört zu den Authentifizierungs-Verfahren. Es wurde ursprünglich von Microsoft initiiert; da Microsoft jedoch Patente an dem Verfahren zuerst nicht freigeben wollte, wurde die Arbeit an der Spezifizierung eingestellt und das Verfahren gilt allgemein als gescheitert. Stattdessen werden heute andere, weiter verbreitete, Authentifzierungs-Verfahren wie SPF, DKIM oder DMARC verwendet.

Sender-Score

Der US-amerikanische Anbieter Return-Path bietet einen kostenlosen Service, bei dem ein Algorithmus die Reputation (Mail-Server) der IPAdresse aller Mail-Server auf einer Skala von 0 bis 100 bewertet (100 ist das Optimum). Daten werden - nach eigenen Angaben - von über 60 Millionen Inboxen der größten Internet Service Provider gesammelt. Return-Path zeichnet dabei auf, ob sich Kontakte regelmäßig von E-Mails bestimmter Absender abmelden oder diese als Spam kennzeichnen (Spam-Beschwerde). Der Sender Score, der einem Mail-Server zugeteilt wird, ist also keine feste Größe, sondern ändert sich je nach den E-Mail Marketing Gewohnheiten und den Reaktionen der Empfänger.

 

Ein guter (hoher) Sender-Score ist zwar kein Garant für eine hohe Inbox-Placement-Rate, jedoch ist ein geringer Score normalerweise ein ernstzunehmendes Warnsignal und sollte entsprechend beobachtet werden, da er sich oft negativ auf die Zustell-Rate auswirkt.

Sendmail

Eine weltweit verbreitete Software, die auf einem Mail-Server zum Versenden von E-Mails verwendet wird (solche Software nennt man Message Transfer Agents oder kurz MTA - sie bilden quasi das Gegenstück zu den Mail-Programmen der User, den MUA).

SEO

Abkürzung für "Search Engine Optimization", siehe Suchmaschinen-Optimierung

Server

siehe Web-Server bzw. Mail-Server

Session

siehe Besuch

Session-Duration

siehe Besuchsdauer

Share

siehe Teilen

Share of Voice

Gibt an, wie oft der Markenname eines Unternehmens im Vergleich zum Mitbewerb in den Social Media Kanälen im Beobachtungs-Zeitraum erwähnt wird. Im Social Media Monitoring zählt dieser Wert zu den wichtigsten Kennzahlen. Um Veränderungen feststellen zu können, sollte der Share of Voice über einen längeren Zeitraum betrachtet werden.

 

Je nach Plattform kann dieser Wert auch unterschiedlich ausfallen. Eine differenzierte Messung je nach Plattform liefert auch Ansätze, wo eventuell gezielte Maßnahmen getroffen werden müssen.

Share With Your Network

(abgekürzt "SWYN"): Bezeichnet eine Funktion, mit der ein Besucher einer Website oder Leser eines E-Mailings einen bestimmten Content mit seinen Kontakten, mit denen er über Soziale Netzwerke verbunden ist, teilen kann. Meist erfolgt die Umsetzung dieser Funktion über Buttons (z.B. ShareThis, AddThis) oder spezielle Links; durch einen einfachen Klick wird damit die Reichweite der Inhalte auf andere Kontakte erweitert. SWYN ist eine besondere Form der Weiterempfehlung und unterstützt somit Virales Marketing.

Shitstorm

Ein Phänomen in sozialen Medien, wo sachliche Kritik von vielen meist unsachlichen Äußerungen und Beschimpfungen übertroffen wird. D.h. sehr viele negative Meldungen kommen zu einem Thema zustande und verhindern damit eine sinnvolle Diskussion. Die Stärke eine Shitstorms wird gerne auf einer sechsteiligen Skala klassifiziert: von Windstille (0) bis Orkan (6). Wie ein Unternehmen mit Shitstorms umgeht, ist ein wichtiger Teil der Online-Reputation und sollte daher strategisch geplant werden.

 

(Seminar-Hinweis: Facebook & Co verstehen und nutzen)

Sichtkontakt

siehe Ad Impression

Signifikanz

Aussage darüber, ob und inwieweit ein gemessener Unterschied im Rahmen eines Tests auf die Grundgesamtheit verallgemeinert werden kann - oder ob der Unterschied rein zufällig war. Zur Berechnung gibt es mathematische Verfahren, die eine Irrtums-Wahrscheinlichkeit berechnen - üblich sind Werte von 5% (signifikant) oder 1% (hoch-signifikant); eine Signifikanz von 95% bedeutet beispielsweise, dass die Wahrscheinlichkeit, dass ein gemessener Unterschied nur zufällig (und daher nicht aussagekräftig) ist, 5% beträgt. Die Signifikanz wird normalerweise von der Software, mit welcher der Test durchgeführt wurde, automatisch berechnet. Die wichtigsten Einflussfaktoren sind die Höhe des gemessenen Unterschieds und die Größe der Testgruppen.

Single Opt-in

siehe Opt-in, single

Site-Marketing

Marketing-Maßnahmen zur Bewerbung einer Website. Denn die Zielgruppe muss auch erfahren, dass es die (neue) Website überhaupt gibt (und sie wird vermutlich auch einen Grund brauchen, um die Website zu besuchen). Daher sollte hier ein Kommunikations-Plan entwickelt werden - denn die schönste Website ist wertlos, wenn niemand sie besucht. Alle Maßnahmen, um die Site bei der Zielgruppe entsprechend zu "bewerben", bezeichnet man als Site-Marketing.

 

(Seminar-Hinweis: Websites erfolgreich machen)

Skype

Software von Microsoft, die das Telefonieren über das Internet (Voice over IP) ermöglicht. Die Telefonate können teils kostenfrei (z.B. zwischen Skype-Usern) und teils kostenpflichtig (z.B. Verbindungen ins Festnetz) geführt werden. Zusätzlich bietet Skype auch den Versand von Echtzeit-Nachrichten (Instant Messaging), die Übertragung von Dateien und die Durchführung von Video-Telefonaten bzw. -konferenzen.

SlideShare

Ein Dokumenten-Netzwerk. User können dort Content in Form von Präsentationen, Dokumenten, PDFs, Audio- und Video-Dateien veröffentlichen, archivieren und tauschen. Für Nutzer bieten Abonnements die Möglichkeit, sich aktiv über neue Veröffentlichungen informieren zu lassen. Unternehmen können auf einer eigenen Seite z.B. ihre Präsentationen, Produktinformationen, Fachbeiträge und Whitepapers der Öffentlichkeit zugänglich machen.

Smart-Watch

Intelligente Uhr, die am Handgelenk getragen wird und viele Funktionen eines Smartphones bietet. Je nach Konzept gibt es eigenständige Smart-Watches, die fast wie ein "richtiges" Smartphone funktionieren (vom kleinen Bildschirm mal abgesehen), andere benötigen ein gekoppeltes Smartphone (z.B. die Apple Watch).

 

Für E-Mail Marketing stellen Smart-Watches große Herausforderungen dar: Bei "vollwertigen" Geräten sind der sehr kleine Bildschirm und die eingeschränkten Interaktions-Möglichkeiten zu berücksichtigen; die Apple Watch zeigt zudem das Mailing als reines Text-Mail dar und weder Links noch die Öffnungs-Erkennung funktionieren.

Smartphone

Mobile Endgeräte, die neben der reinen Telefonie über eine breite Palette von zusätzlichen Funktionen verfügen. Sie lassen sich meist über zusätzliche Programme (sog. Apps) vom Anwender individuell mit neuen Funktionen aufrüsten. Normalerweise können damit E-Mails abgerufen und versendet werden, Spiele gespielt, Musik gehört, im Internet gesurft oder Social Media verwendet werden. Die meist-verwendeten Betriebssysteme für Smartphones sind iOS (von Apple) und Android (von Google); es gibt inzwischen Tausende verschiedener Geräte mit sehr unterschiedlichem Funktionsumfang und Preisen.

 

Für E-Mail Marketing sind Smartphones zunehmend wichtig, weil immer mehr E-Mails mobil gelesen werden. Das hat einerseits Auswirkung auf die Darstellung der E-Mails (die Bildschirme von Smartphones sind typischerweise wesentlich kleiner als jene von Desktop-Mail-Programmen), auf die Länge der Mails, den Anteil an Bildern, den Kontext (die Mails werden ja "unterwegs" gelesen) u.v.m.

 

Für die optimale Darstellung einer Website oder eines E-Mails auf Smartphones verwendet man oft ein Responsive Design, das sich automatisch an den verfügbaren Platz auf dem Bildschirm anpasst.

SMO

Abkürzung für Suchmaschinen-Optimierung

SMTP

(Abkürzung für "short message transfer protocol"): Spezielles Protokoll, das den Versand und den Empfang von E-Mails regelt. Das Protokoll geht auf die Anfänge des Internets zurück - es ist mittlerweile in der Kritik, weil es eine ganze Reihe von Nachteilen hat - so kann beispielsweise der Absender relativ leicht gefälscht werden (siehe dazu auch Phishing und Authentifizierung). Ein Umstieg auf ein moderneres Protokoll ist jedoch aufgrund der großen weltweiten Verbreitung von SMTP schwierig und daher in absehbarer Zeit wenig wahrscheinlich.

Social Bookmarking Plattformen

Um interessante Websites leichter wieder zu finden, vergeben User sogenannte Lesezeichen (Bookmarks oder Favorit). Social Bookmark Plattformen bieten dem Nutzer in einem eigenen Profil die Möglichkeit, Lieblings-Seiten auf der Service-Plattform abzuspeichern; dort können die Links zentral verwaltet, von jedem Ort aus - auch mobil - abgerufen und mit anderen Nutzern geteilt werden. Bekannte Social Bookmarking Plattformen sind del.icio.us, Digg und Mr. Wong.

Social Graph

Eine Funktion, die zeigt, welche Personen oder Gruppen mit anderen Personen (-gruppen) über Soziale Netzwerke in welcher Form miteinander verbunden sind. Dadurch werden die Beziehungen von Usern innerhalb eines Netzwerks transparent und zugänglich gemacht. Mithilfe dieser Funktion kann man Kontakte filtern, die z.B. die gleichen Interessen teilen, an derselben Schule gelernt haben oder in der gleichen Organisation arbeiten. Für Unternehmen, die Soziale Netzwerke betreiben, stellt dies eine kommerziell interessante Informationsbasis dar, die sie für zielgruppengerichtete Werbung einsetzen können.

Social Media

Ein Sammelbegriff für Plattformen im Internet, auf denen sich Menschen miteinander unterhalten und austauschen sowie gemeinsam oder einzeln Inhalte erstellen. Die bekanntesten Vertreter sind Facebook, Google+, Xing, Twitter, Instagram, Pinterest, WhatsApp u.s.w.

 

(Seminar-Hinweis: Facebook & Co verstehen und nutzen)

Social Media Fail

(vom englischen Wort "to fail" [dt. "scheitern, misslingen"]): Ein Engagement in den sozialen Medien bietet nicht nur viele Chancen, sondern birgt auch Risiken. Gerade wenn Unternehmen sich leichtsinnig und manipulativ den Social Media nähern, können sie sich schnell den Unmut der Community zuziehen. Ein derartiges Scheitern wird als Fail bezeichnet. Solche Fehltritte und Missgeschicke verbreiten sich im Internet sehr rasch und können Unternehmen ernsthaft schaden. Bespiele für bekannte Fails sind "Dell Hell", "United (Airlines) breaks Guitars" oder #amazonfail.

Social Media Guideline

Regelwerk, das den Mitarbeitern eines Unternehmens Hinweise für das korrekte Verhalten in sozialen Medien gibt (z.B. Umgangsformen, Reaktionsgeschwindigkeiten, Freigabe-Prozesse, Zuständigkeiten u.v.m.). Unternehmen sollten in jedem Fall grundlegende Guidelines formulieren; das kann auch nur eine A4-Seite sein. Sie schaffen Klarheit - indem jeder betroffene Mitarbeiter weiß, wann er wie zu (re-)agieren hat.

 

(Seminar-Hinweis: Facebook & Co verstehen und nutzen)

Social Media Marketing

Gehört aktuell zu den am schnellsten wachsenden Bereichen im (Online-) Marketing. Für Unternehmen steht eine bessere Erreichung der Marketingziele - durch die Beteiligung in Social Media - im Vordergrund. Auf dem Gebiet des Social Media Marketings gibt es viele Instrumente, die Online-Marketer einsetzen können: Blogs, Soziale Netzwerke, Virales Marketing, Online-Foren (Forum), Social Shopping, Social Media Relations u.s.w.

 

(Seminar-Hinweis: Facebook & Co verstehen und nutzen)

Social Media Monitoring

Immer mehr Kunden geben immer öfter ihre Meinungen und Erfahrungen zu Unternehmen, Produkten und Dienstleistungen im Internet preis; auch dann, wenn die betroffenen Unternehmen nicht aktiv im Social Web unterwegs sind. Umso wichtiger ist es, über die stattfindenden Gespräche, Diskussionen und Beiträge in den Social Media informiert zu sein. Mit Social Media Monitoring kann man genau das erreichen: Öffentlich geäußerte Meinungen verfolgen, Aktivitäten beobachten, analysieren, verstehen und (weiter-) verwerten (siehe auch Buzz, Mentions, Share of Voice).

 

Dafür gibt es spezielle Software, mit deren Hilfe die verschiedenen Plattformen (Soziale Netzwerke) (halb-) automatisiert beobachtet und analysiert werden können. Für ein professionelles Monitoring sind solche Tools beinahe unverzichtbar, weil der (zeitliche) Aufwand für eine manuelle Beobachtung sehr hoch wäre - allerdings sind solche Tools derzeit noch verhältnismäßig teuer.

 

(Seminar-Hinweis: Facebook & Co verstehen und nutzen)

Social Media Newsroom

Im Social Media Newsroom werden alle Aktivitäten eines Unternehmens in Social Media zusammengefasst und bereitgestellt. Seine Funktion geht weit über die eines reinen PR-Kanals hinaus: Während im klassischen Press Corner hauptsächlich Presseinformationen und Pressefotos zu finden sind, bietet der Social Media Newsroom auch weiteren Content - wie z.B. Inhalte aus Podcasts (siehe Podcasting), Flickr, Twitter, Blogs, Facebook, YouTube u.s.w. So sind alle medialen Nachrichten und Neuigkeiten eines Unternehmens für die Website-Besucher sofort auf einen Blick erfassbar.

Social Media Relations

Public Relations (abgekürzt "PR") mittels Social Media ist ein integrierter Bestandteil der Online-PR - also der Öffentlichkeitsarbeit über das Internet an sich. Bei Social Media Relations werden konkret Beziehungen zu Dialog- bzw. Bezugsgruppen in sozialen Medien hergestellt und gepflegt. Häufigstes Instrument sind Pressemeldungen, die in sozialen Medien gestreut (Social Media Releases) und im Social Media Newsroom zusammengefasst werden. Auch Corporate Blogs und Twitter eignen sich sehr gut für die "digitale" Öffentlichkeitsarbeit.

Social Search

Eine Funktion in Suchmaschinen, welche die eigenen sozialen Verbindungen (Social Graph) in die Ermittlung des Suchergebnisses miteinbezieht. So werden Kommentare, Empfehlungen oder Beiträge von Freunden, die über Soziale Netzwerke miteinander verbunden sind, in die Ergebnisliste der Suchmaschinen mit aufgenommen. Meist wird "sozialen" Treffern eine höhere Bedeutung beigemessen - deshalb werden diese normalerweise auch weiter vorne in den Ergebnislisten gereiht.

Social Shopping

Kaufentscheidungen werden häufig von anderen beeinflusst; Kaufinteressierte "sichern" sich bei Freunden ab und vertrauen auf das Urteil von Experten (siehe auch Influencer und Brand Advocate). Früher tauschte man sich im persönlichen Gespräch aus; heute finden Empfehlungen - direkt und indirekt - über Social Media und Funktionen statt. Denn Produkte und Services können jederzeit online bewertet, kommentiert und empfohlen werden.

 

Die Ziele von Social Commerce (Empfehlungshandel) sind das Schaffen von personalisierten Kauferlebnissen (z.B. erleben-anprobieren-teilen), die aktive Beteiligung der Kunden (z.B. individuelle Produkt-Designs), die Mobilisierung von Fürsprechern (z.B. Bewertungssysteme) und die Gewinnung von Einblicken ins Kunden-Kaufverhalten.

Social Tagging

User haben häufig die Möglichkeit, Content bzw. Links sogenannte "Tags" (Schlagworte, siehe Tagging) zuzuordnen, um sie für sich selbst und andere Nutzer besser durchsuchbar zu machen. Mithilfe solcher Kennzeichnungen können Artikel, Bilder, Dateien und andere Inhalte kategorisiert und genauer beschrieben werden. Die freie Zuordnung von solchen Schlagwörtern mithilfe von sozialer Software nennt man Social Tagging. Siehe dazu auch Hashtag.

Soft Bounce

siehe Bounce, soft

Soft Opt-in

siehe Opt-in, soft

Sorry-Mail

siehe Entschuldigungs-Mail

Soziale Netzwerke

Soziale Netzwerke dienen den Nutzern dazu, neue berufliche und/oder private Beziehungen zu anderen aufzubauen, die gleiche Interessen, Meinungen oder andere gemeinsame Bedürfnisse haben. Das weltweit und in Österreich größte soziale Netzwerk ist Facebook. Weitere bedeutsame Plattformen sind Google+, Xing, Linkedin, Pinterest, Twitter, WhatsApp oder Instagram.

 

(Seminar-Hinweis: Facebook & Co verstehen und nutzen)

Spam

Unverlangte (und damit so gut wie immer unerwünschte) E-Mails werden als "Spam" bezeichnet (der Begriff geht übrigens auf einen Sketch der britischen Komikertruppe "Monthy Python" zurück). Es gibt dabei mehrere Aspekte: Rechtlich gesehen gelten E-Mails als Spam, wenn sie ohne Permission (Zustimmung) des Betroffenen zum Zwecke der Direktwerbung (d.h. mit einer Gewinnerzielungs-Absicht) oder (!) an mehr als 50 Empfänger verschickt werden. Faktisch bedeutet das in der Praxis, dass Sie von allen Empfängern eine Zustimmung zum Erhalt des Newsletters eingeholt haben müssen (und dies im Streitfall auch beweisen können: Permission-Nachweis). In der Realität beurteilen die Empfänger aber auch rechtlich einwandfreie Mails manchmal als Spam - nämlich dann, wenn sie dem Empfang zwar zugestimmt haben, die Newsletter für sie aber einfach nicht relevant und interessant genug sind. In vielen Mail-Programmen können Empfänger unerwünschte Mails als Spam markieren oder melden (Spam-Beschwerde); solche Signale spielen - neben technischen und inhaltlichen Faktoren - bei der Beurteilung der Mails durch die Internet Service Provider eine wichtige Rolle: Wenn ein Versender als Spammer eingestuft wird (z.B. weil zu viele Empfänger das Mail als Spam melden), steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Mails nicht zugestellt werden oder im ungeliebten Spam-Ordner landen. Siehe dazu auch Reputation (Mail-Server), Zustell-Rate und Inbox-Placement-Rate.

 

(Seminar-Hinweis: E-Mail Marketing Best Practices)

Spam-Assassin

(wörtlich übersetzt etwa der "Spam-Mörder"): Ein weit verbreitetes Programm auf Mail-Servern zur Erkennung von Spam-Mails. Es verwendet mehrere Tausend Faktoren ("rules"), mittels derer ein E-Mail beim Eintreffen geprüft wird - je nach Regel erhält es dafür Minus-Punkte. Ab einem gewissen Schwellenwert (oft werden 5 Minus-Punkte gehandhabt) wird das Mail als Spam-Mail klassifiziert.

 

Spam-Assassin selbst nimmt nur die Bewertung vor, es löscht oder verschiebt keine Mails - das sind Aktionen, die der Benutzer (z.B. der System-Administrator) festlegt. Oft wird der Punktwert auch nur in die Betreffzeile oder in den Header eines Mails geschrieben, damit der User selber (z.B. auf Basis von individuellen Filtern, z.B. Inbox-Regeln) einstellen kann, wie sensibel auf Spam-Klassifizierungen reagiert werden und was mit Spam-Mails geschehen soll.

Spam-Beschwerde

Die Markierung eines Mails als Spam durch einen User; viele Mail-Programme bieten dazu entsprechende Funktionen an (eigene Buttons oder auch das Verschieben eines Mails in den Spam-Ordner). Als Versender sollte man jede Spam-Beschwerde sehr ernst nehmen, denn eine hohe Beschwerde-Rate ist für viele Internet Service Provider ein klarer Indikator für ein Spam-Mail. Damit hat die Beschwerde-Rate einen direkten Einfluss auf die Reputation (Mail-Server) des Versenders und damit auf die Zustell-Rate. Solche Beschwerden kann man als Versender nur durch die Teilnahme an Feedback-Loops feststellen.

 

Tipp: Eine Spam-Beschwerde bedeutet nicht zwingend, dass ein Mailing ungesetzlich war - viele User markieren ein Mail auch als Spam, wenn es einfach nicht interessant genug war. Daher sollte man als Absender für relevanten, nützlichen Content sorgen und z.B. auch die (gesetzlich vorgeschriebene) Abmelde-Möglichkeit keinesfalls zu sehr in dem Mail verstecken.

Spam-Beschwerde-Rate

Anzahl an Spam-Beschwerden, gemessen an der Anzahl an erfolgreich zugestellten Mails (also Versand-Anzahl abzüglich der Bounce (E-Mail)). Eine hohe Beschwerde-Rate ist - neben anderen Faktoren - für die meisten Internet Service Provider und Spam-Filter ein wichtiger Indikator, um Spam-Mails zu identifizieren. Sie wirkt sich damit meist unmittelbar auf die Zustell-Rate aus.

Spam-Check

Die (automatisierte) Überprüfung eines Mails auf Spam-Verdacht. Das geschieht i.d.R. über spezielle Programme (wie z.B. Spam-Assassin), die ein- oder ausgehende Mails entsprechend analysieren.

 

Viele professionelle E-Mail Service Provider bieten eine solche Funktionalität in ihrer Software an, d.h. der Absender kann vor dem Versand sein E-Mailing einem solchen Test unterziehen. Damit soll natürlich verhindert werden, dass eventuelle Spam-Faktoren zu spät erkannt und damit die Zustell-Rate oder die Inbox-Placement-Rate verschlechtert wird.

Spam-Falle

Künstliche E-Mail Konten, die von Internet Service Providern oder von Betreibern von Blacklists zur Erkennung von Spammern eingesetzt werden. Dazu werden spezielle E-Mail Adressen ausgestreut (z.B. auf Websites), die keiner realen Person zugeordnet sind - man nennt diese Adressen "Honeypots". Wenn ein Versender an solche Adressen Mails verschickt, muss es sich um einen Spammer handeln, da die Adresse nicht auf legalem Wege worden erlangt worden sein kann (weil es dafür keine Permission (Zustimmung) geben kann).

 

Oft werden auch lange Zeit ungenutzte Mail-Adressen zu Spam-Fallen umfunktioniert - das nennt man Gravestoning.

 

Spam-Fallen schaden natürlich der Reputation (Mail-Server) eines Absenders massiv und führen meist zu einer Abwertung und damit zu Zustell-Problemen (für Mitglieder der Certified Senders Alliance erntet man dafür eine Rüge, eine Wiederholung kann zum Ausschluss führen).

 

Über Dienste wie Sender-Score oder die laufende Beobachtung von Blacklists kann ein Absender Probleme bei der Reputation und damit eventuelle Zustellprobleme erkennen und entsprechend reagieren. Die beste Vorbeugungs-Maßnahme ist jedoch natürlich die Beachtung der gesetzlichen Vorgaben und eines strikten Permission-Prinzips sowie eine regelmäßige Listen-Hygiene.

Spam-Filter

Im Kampf gegen Spam setzen die Internet Service Provider immer ausgefeiltere Methoden ein, um erwünschte (Ham) von unerwünschten Mails (Spam) zu unterscheiden und die Mailboxen ihrer Kunden vor solchen Mails zu schützen. Diese Spam-Filter sind inzwischen hoch-komplexe Programme, die anhand einer Vielzahl von Faktoren bestimmen, ob ein Mail als erwünscht zugestellt oder gelöscht bzw. in den Spam-Ordner verschoben wird. Ein bekanntes Beispiel dafür ist Spam-Assassin.

 

Anfangs waren es vor allem technische Faktoren, die bei der Spam-Klassifizierung herangezogen wurden; heute spielen darüber hinaus z.B. auch die Interaktionen der User eine wesentliche Rolle (z.B. ob die Mailings angeklickt oder ungeöffnet gelöscht werden), die Häufigkeit von Spam-Beschwerden, der Ruf (Reputation (Mail-Server)) eines Versenders (d.h. ob der Versender in der Vergangenheit als Spammer aufgefallen ist) u.v.m.

Spam-Filter nach Bayes

Spam-Filter verwenden sehr unterschiedliche Ansätze, um zwischen Spam und Ham zu unterscheiden. Jene, die auf der Formel von Bayes basieren, arbeiten nach einer Wahrscheinlichkeits-Analyse: Dazu werden der Header, der Inhalt eines Mailings und andere Elemente anhand von Mustern analysiert - je mehr ein Mail typische Merkmale eines Spam-Mails aufweist, umso höher ist die Spam-Wahrscheinlichkeit. Dazu ist es notwendig, dass der Spam-Filter zuerst anhand von vielen exemplarischen Beispielen zwischen Spam und Ham zu unterscheiden lernt (bzw. Muster ableitet). Als selbstlernendes System wird der Spam-Filter mit der Zeit immer treffsicherer, da er aufgrund der Muster der Spam- und Ham-Mails immer "intelligenter" wird.

Spam-Mail

siehe Spam

Spam-Markierungsrate

siehe Spam-Beschwerde-Rate

Spam-Trap

siehe Spam-Falle

Spammer

Jemand, der unerwünschte E-Mails (Spam) verschickt. Ohne Zustimmung ist das in Europa eindeutig illegal, doch angesichts der hohen Gewinne schreckt das die Plagegeister leider nicht ab. Spam-Mails werden heutzutage nicht mehr direkt von einem zentralen Versender verschickt, sondern der Versand erfolgt meist über gekaperte PC’s (sog. Zombie-PCs) von arglosen Usern - deren Computern also z.B. durch einen Computer-Virus befallen wurden und so - oft unbemerkt - Spam-Mails verschicken. Zur Bekämpfung gibt es viele Maßnahmen, angefangen von Spam-Filtern über Maßnahmen zur Authentifizierung bis zu Grey-Listing.

Sperrliste

siehe Blacklist

SPF

(Abkürzung für "Sender Policy Framework"): Ein Authentifizierungs-Verfahren, soll das Fälschen des Absenders eines E-Mails verhindern, um damit Phishing einzudämmen. Es dient also nicht als Spam-Filter, sondern stellt sicher, dass Absender und Inhalt eines Mails nicht gefälscht wurden. Das Prinzip von SPF ist simpel: Bei der Domain (im DNS d.h. Domain Name Service) eines Absenders wird eingetragen, welche Mail-Server in dessen Namen Mails verschicken dürfen; wenn nun ein Mail-Server ein E-Mail von diesem Absender bekommt, sieht der Server im SPF-Eintrag der Domain nach, ob der versendende Server überhaupt zum Versand des Mails berechtigt war - falls nicht, ist das ein starker Indikator für ein Phishing-Mail (ein Indikator, der von den Spam-Filtern entsprechend hoch gewertet wird).

Spider

Suchmaschinen verwenden sog. "Spider" (auch: Robots, Bots, Crawler), um ständig das gesamte Internet zu durchsuchen und Websites in ihre Datenbanken aufzunehmen. Spider sind relativ "dumme" Programme, die Websites besuchen (in dem sie von Link zu Link "springen"), um die Seiten der Website zu analysieren und zu indizieren (siehe Indizierung). Es gibt also nicht nur menschliche Besucher einer Website - auch Suchmaschinen besuchen sie.

 

Die Spider sind deshalb "dumm", weil sie die Inhalte von Websites wie ein Computer-Programm - und nicht wie ein Mensch - betrachten. Vereinfacht gesagt können z.B. keine Inhalte in Bildern oder Videos durch die Spider erfasst werden (was für einen Menschen problemlos machbar ist), Inhalte in Flash können nicht indiziert werden, sie können durch fehlerhaften HTML-Code verwirrt werden (was im Extremfall sogar dazu führen kann, dass eine Website nicht oder nur unvollständig indiziert wird), u.v.m.

 

Als Daumenregel lässt sich feststellen, dass ein Spider eine Website umso häufiger "besucht" (und damit aktualisiert), je frequenter die Inhalte einer Website aktualisiert oder erweitert werden.

 

Maßnahmen, um den Spidern das Indizieren einer Website zu erleichtern und die Rangreihung der Seiten positiv zu beeinflussen, fallen unter den Begriff Suchmaschinen-Optimierung.

 

(Seminar-Hinweis: Suchmaschinen-Optimierung)

Split-Test

siehe Test, A/B

Stand-alone Mail

Ein Mail, das außerhalb der Regelmäßigkeit eines Newsletters, meist zu einem speziellen Thema und/oder an eine bestimmte Zielgruppe, verschickt wird. Wenn man z.B. E-Mail Adressen bei einem List-Eigner gebucht hat, schickt dieser die Werbenachricht des Kunden meist in Form eines Stand-alone Mails an die gewählten Empfänger.

Stickiness

(dt. "Klebrigkeit"): Bezeichnet die Fähigkeit einer Website oder Social Plattform (Soziale Netzwerke), Besucher für längere Zeit auf der Seite zu halten. Vereinfacht gesagt gibt sie an, wie attraktiv und wertvoll der Content für die Nutzer ist. Indikatoren für eine hohe Stickiness sind eine lange Besuchsdauer, viele Seitenaufrufe und/oder eine hohe Wiederbesuchshäufigkeit.

Storytelling

Storytelling beschreibt eine Form der Kommunikation, bei der nicht die reinen harten Fakten vermittelt, sondern die Botschaften über sogenannte Geschichten transportiert werden. Geschichten haben den Vorteil, dass man Abstraktes leichter verstehen, besser erleben und sich dadurch auch leichter merken kann.

 

Besonders Videos eigenen sich dafür, um zum Unternehmen, seinen Marken, Produkten und Services die "Geschichte hinter der Geschichte" zu erzählen. Außerdem liefert Storytelling eine gute Basis für die virale Verbreitung von Inhalten (siehe Virales Marketing).

 

(Seminar-Hinweis: Erfolgsfaktor Content)

Stream

siehe Streaming

Streaming

(vom englischen Wort "stream" [dt. "strömen ‚fließen"]): Die laufende Übertragung von Daten im Internet. Audio- bzw. Video-Dateien werden also im Moment der Nutzung direkt vom Rechner empfangen und wiedergegeben (im Gegensatz zu einem vorherigen Download). Die übertragenen Dateien bzw. Programmen werden als Stream bezeichnet. Übertragungen in Echtzeit werden Live-Stream genannt.

Subject

engl. Bezeichnung für Betreffzeile

Subscriptions

engl. Bezeichnung für Anmeldungen

Such-Netzwerk

Die unterschiedlichen Such-Sites, auf denen Suchmaschinen-Marketing-Kampagnen geschaltet werden können; im deutsch-sprachigen Raum ist das im Grunde nur Google mit google.at, google.com, gmail.com u.s.w.

Suchmaschine

Web-Dienst, der das Auffinden von Websites im Internet möglich macht. Nach Eingabe eines Suchbegriffs erscheint eine Liste von Ergebnissen (meist Webseiten, das können aber auch Dokumente sein), i.d.R. mit dem Titel, einer kurzen Beschreibung und dem Link auf die Webseite. Der wichtigste Vertreter ist Google, mit knapp 95% Marktanteil eindeutiger Marktführer im deutsch-sprachigen Raum. Es gibt jedoch auch lokale Suchmaschinen, die in den einzelnen Ländern klar wichtiger als Google sind (z.B. Baidu in China).

 

Die Indizierung der Websites erfolgt automatisch, dafür setzen die Suchmaschinen spezielle Programme (Spider) ein. Für viele Unternehmen ist es sehr wichtig, dass die eigene Website bei Google & Co an vorderer Position aufgelistet wird; Maßnahmen, um das zu erreichen, fallen unter den Begriff Suchmaschinen-Optimierung.

Suchmaschinen-Marketing

Das Schalten von Werbung auf den Seiten der Suchmaschinen (oder deren Partner). Häufig wird dafür auch der englische Begriff "Search Engine Advertising" (abgekürzt "SEA") verwendet. Im deutsch-sprachigen Raum spielt eigentlich nur Google mit seinen Google AdWords eine relevante Rolle. Man kann bei der Platzierung der Werbung zwischen dem Such-Netzwerk und dem Display-Netzwerk unterscheiden - je nachdem, ob die Anzeige nur auf der Suchergebnisseite oder auch auf Partner-Seiten angezeigt werden soll.

 

(Seminar-Hinweis: Suchmaschinen-Marketing - Google AdWords)

Suchmaschinen-Optimierung

(kurz "SMO" bzw. engl. "Search Engine Optimisation" = "SEO"): Maßnahmen (inhaltlich, technisch, organisatorisch, u.s.w.), um eine Website bei den Suchergebnissen der Suchmaschinen möglichst weit nach vorne zu bringen, mit dem Ziel, neue qualifizierte Interessenten zu gewinnen.

 

Man unterscheidet dabei zwischen Maßnahmen der On-Page-Optimierung und Off-Page-Optimierung- je nachdem, ob die Maßnahme direkt auf der Website oder außerhalb (also auf anderen Websites) vorgenommen werden.

 

Suchmaschinen-Optimierung ist keine rein technische Frage - wesentlich wichtiger ist die strategische Wahl der richtigen Keywords und die Erstellung von qualitativ hochwertigem Content (Inhalten). Ebenso wenig ist SMO eine einzelne Aktivität; oft sind es ein Dutzend oder mehr Maßnahmen, die in Summe den erwünschten Effekt (eine bessere Rangreihung der Website bei den Suchergebnissen) bringen sollen.

 

Einige Elemente von SMO sind neben den richtigen Keywords viel guter Content, gut eingesetzte Metatags, ein möglichst fehlerfreier HTML-Code, eine XML-SiteMap u.s.w.

 

(Seminar-Hinweis: Suchmaschinen-Optimierung)

SWYN

Abkürzung für Share With Your Network

Hand